Ohne weitere Angaben befindet sich dieses Bild im Besitz des Geschichtsvereins. Zeitlich sicherlich bis 1918 einzuordnen, auffallend streng schauen die Männer, was war der Anlass der Aufnahme?Bild: Archiv HGV Eningen
Frau Ripple, Vogelsbergkreis, schreibt zum Bild (um 1908):
Die Eisenbahnfreunde Eningen scheinen nicht zu schlafen: die kürzlich in Gomadingen abmontierte mechanische Bahnschranke hat den Besitzer gewechselt, sie liegt nun am Reutlinger Südbahnhof und harrt der Dinge. Sie war, laut Reutlinger Generalanzeiger, die letzte im Kreis Reutlingen, die noch mit Handbetrieb zu betätigen war.
Im Jahre 1931 (wir berichteten) wurde die Abwasserkanalisierung in der Eninger Hauptstraße durchgeführt. Auf der Aufnahme befinden wir uns in Höhe des alten Pfarrhauses (linkerhand, nicht im Bild) und -gartens. Im Bild links noch teilweise zu sehen: ein sogenannter Schnurbaum. Einer der Pfarrer im 19. Jahrhundert muß ein Liebhaber solcher Exoten gewesen sein. Es ist überliefert, dass auch eine Libanon-Zeder einst im Pfarrgarten stand.
Im Beitrag gestern war unter anderem von der "Eifert-Höhe" die Rede. Zu Lebzeiten Pfarrer Eiferts (1808 bis 1888) gänzlich unbebaut, diente ihm die Anhöhe mit prächtiger Aussicht als Ruheplätzchen. Eigentlich wollte er die im Gemeindebesitz befindliche Anhöhe für sich erwerben, dies gelang ihm nicht, jedoch erhielt er ein lebenslanges Nutzungsrecht.