Bei Jung und Alt besonders beliebt: das Gasthaus "Am Scharfen Eck". Heute im Winterkleid bei Nacht zu sehen.pw/Bild: pw



Vom Acker auf den Tisch: Eine Hundertschaft durfte den Geschmackstest machen. Hintergrund: Die auf der Alb seit 1960 verschollene Alblinse ist wieder zurückgekehrt. Vor dem Testessen berichteten die Beteiltigten vom Wiederentdecken der Linse bis hin zur erfolgreichen Vermehrung und dem Wiederanbau auf den Äckern der mittleren Alb. Bild oben: Ex-Staatsekretär Ventur Schöttle erinnerte sich an den Linsen-Anbau während und nach der Kriegszeit. Er beleuchtete ebenso die Ursachen des Rückgangs und Erliegens des Anbaues dieser Kultur. Bild darunter: Woldemar Mammel, Linseninfizierter und Ankurbler des Linsenanbaues bei der Moderation des Abends. Bilder unten: Mähdrusch eines Linsen-Anbauversuches in Hohenstein-Eglingen. Unten: Alblinse französicher Abstammung; die Original-Späth-Alblinse des gleichnamigen Züchters Späth wird erst im kommenden Jahr zu haben sein. Testsiegerin wurde übrigens mit ganz knappem Vorsprung die kleine grüne Französin.
Abgebrochen wurde dieses Haus im Oktober 1965. Wichtig? Nun, es handelte sich um "ein auf die Mauern gesetztes Haus", d.h. in diesem Bereich stand wohl eine Ortsburg, auf deren Mauer(n) dieses Haus und sechs weitere an- oder aufgebaut wurden. Mehr dazu in Reinhold Rall´s FLECKENBUMMEL DURCH ALT-ENINGEN; Seite 57 ff; 2005; Verlag Weiß. Bild undatiert, vielleicht Zwischenkriegszeit. Detail: Am Treppenaufgang ausnahmsweise mal keine Seilhiebsäule zu sehen, sondern eine "Standardausführung". Unter der Treppe: vielleicht ein Schweinestall?
Seit nunmehr 26 Jahren gibts den SPD-Alt-Eningen-Kalender. Der beliebte Kalender ist das Kind Rolf Hespelers´, hier beim Krämerfest 2009 zu sehen. Zu haben ist der Kalender ab Samstag 27. November auf dem Eninger Weihnachtsmarkt beim SPD-Stand und danach bei den üblichen Verkaufstellen im Eninger Einzelhandel sowie im Bürgerbüro im Rathaus. Und hier noch der Link zum GEA-Bericht vom 25.11.2010: Kalender Alt Eningen.

Leider haben wir keine Angaben zu den Bildern. Zuerst waren diese uns völlig fremd, da wir erst beim Einscannen bemerkten, dass die Fotos spiegelverkehrt waren. Nun, wir befinden uns jedenfalls in Höhe des Gasthauses Bären bzw. beim Laden "Adolf Mehl" - heute ein Gemüseladen mit Herrn Bolat als Betreiber. Im Hintergrund der Kirchturm der ev. Kirche zu erkennen. Bild oben: die Wikinger im Boot müssen anscheinend selber laufen. Zeit: wahrscheinlich Ende 1950/Anfang 1960er Jahre, das Rathaus scheint schon umgebaut zu sein (mittleres Bild).
Wir sehen das Ehrenmal für die Eninger Opfer der beiden Weltkriege. Die Figur wurde geschaffen vom Stuttgarter Bildhauer Fritz von Graevenitz. Beim genauen Hinschauen kann man die Initalen v. Graevenitz´ am Sockel der Statue erkennen. Die hier nicht mehr auf dem Bild zu sehenden Namenstafeln wurden hingegen vom Eninger Bildhauer Eduard Raach-Döttinger hergestellt. Das Ehrenmal befindet sich in der Eninger Hauptstraße vor der ev. Andreaskirche. Die Figur und die Namenstafeln wurde im Jahre 2005 aufwendig saniert. Der Eninger CDU-Ortsverband hat mit einer groß angelegten Spendenaktion diese Maßnahme ermöglicht.




Beim letzten Sonntagsausflug zum Blautopf stellte unsere Redaktion fest, dass die "Schöne Lau" vom Stuttgarter Bildhauer Fritz von Graevenitz "erschaffen" wurde. Was ist daran besonders? Nichts. Aber unser Herr von Graevenitz schlug auch die Eninger "Trauernde" aus dem Stein. Morgen werden wir die "Trauernde" hier zeigen.
Weils so schön ist, heute nochmal und zwar im direkten Vergleich: das ehemalige Pfarrhaus in der Hauptstraße. Von den Eigentümern erhalten haben wir ein Bild des stattlichen Gebäudes, welches unmittelbar zu Beginn der Aussenrenovierung gemacht wurde. Vielen Dank dafür! Eine weitere Zierde für den Ortskern ist hier nun entstanden, meint die Redaktion.
Dieses undatierte Bild zeigt zentral die "Sieben Stüble" in ihren letzten Zügen. Wenig später wurde dieses Quartier abgebrochen und durch moderne Bauten ersetzt. Auch beim Neubau wurde eine Schräge eingebaut, sodass das Gesamtbild in etwa gleich blieb. Links im Bild der einstige Nobel-Gasthof "Traube-Post", noch nicht renoviert. Der Zeitpunkt der Aufnahme dürfte zu Beginn der 1990er Jahre sein, oder? Die Bushaltestelle gibts hier heute noch und auch im Elektroladen SCHIEBEL, rechts davon, können sie noch immer Glühlampen und Waschmaschinen kaufen.
Aus einer Immobilien-Verkaufsbroschüre ist dieser Plan entnommen. Da die Mitarbeiterzahl am Eninger Standort der jetzigen Firma JDSU stark zurückgegangen ist, sollen Gebäude, welche nun nicht mehr benötigt werden, verkauft werden. Dieses ist teilweise schon geschehen.
1951 eröffnete Fritz Schaal am Eninger Schützenhausplatz eine Metzgerei. Die Original Zeitungsanzeige dazu hat uns gestern Abend sein Enkel geschickt. Vielen Dank! Die Metzgerei wurde Anfang der 1980er Jahre in einen Motorradladen umgewandelt und gegenwärtig ist die Deutsche Post in dem Ladenlokal zur Miete.