Innenansicht des Ex-Eninger Wagens (wir berichteten) im Mannheimer Museum für Arbeit und Technik: recht spartanisch gings vor hundert Jahren zu. Für Rückenleidende sicherlich kein Vergnügen.pw/Bild: pw
Diese Ansicht ist schon nicht mehr aktuell. Der Bau linkerhand (hinter dem gelben LKW) neben dem Güterschuppen ist zwischenzeitlich abgebrochen worden. Es handelte sich um die Kantine bzw. Sozialräume der Straßenbahnmitarbeiter. Nachdem das Gebäude für diesen Zweck nicht mehr gebraucht wurde, diente es noch lange Jahre als Probenlokal für den Eninger Musikverein. Heute befinden sich dort Parkplätze.

Dieses Amateurfoto zeigt uns die Situation auf der Strecke zwischen dem Südbahnhof und Eningen. Der Triebwagen blickt Richtung Eningen. Im Hintergrund links die Metzgervereinigung (noch auf Eninger Markung, Schlachthof Reutlingen dahinter nicht mehr zu sehen: Markung Pfullingen). Rechts im Hintergrund der Schornstein der Firma "Schradin Nähgarn" zu erkennen. Der Gelenk-Triebwagen mit dem "E" hält mit 5 Mechanikern auf freier Strecke. Ungewöhnlich, oder? Für Reparaturarbeiten stand nämlich ein extra Vehikel zur Verfügung. Der Leihgeber des Bildes meinte, ob die ganze Fuhre vorne nicht richtig auf dem Gleis steht. Die Mienen der Mechaniker würden für so eine Panne allerdings einen etwas zu entspannten Eindruck machen. Das Ganze scheint eher ein Erinnerungsfoto zu sein, glauben wir wenigstens. Ein schönes Bild.
Zugegeben: Es gibt schlimmere Anlässe zum Trauern und Gedenken. Doch für viele Eninger war der 19. Oktober 1974 ein einschneidendes Datum: Die Straßenbahn fuhr an diesem Tag das allerletzte mal.
Im Eninger Arbachtal ist kürzlich mit dem Bau einer Biogasanlage begonnen worden. Die zu sehende Straße führt uns Richtung Eningen ins Industriegebiet "Arbachtal" und dann weiter bis zur Reutlingerstraße. Würde der Betrachter sich umdrehen, blickte er in Richtung "Unterer Lindenhof ". Im Hintergrund des Bildes erhebt sich die Achalm.
Diese Ansichtskarte versetzt uns in eine Zeit, in welcher man sich als Fußgänger noch gefahrlos auf der Straße bewegen konnte. Die Abbildung zeigt uns die Eninger Straßenbahn in Richtung Wilhelmstraße fahrend. Den Gasthof Stern am rechten Bildrand gibt es heute noch, ebenso das markante Gebäude Albtorstraße Nr.1, welches am Beginn der Metzger- bzw. Wilhelmstraße steht. Den Gasthof zur Krone gibt´s nicht mehr, ebenso das Gebäude am linken Bildrand. Die Karte ist 1925 postalisch gelaufen, dürfte jedoch etwas älter sein.
Hier wird keine Sau durchs Dorf getrieben. Vielmehr werden 1971 im neu eingerichteten
Nachdem 1963 das Flüchtlingslager auf der Eninger Weide nicht mehr benötigt wurde, war guter Rat teuer, was mit der nunmehr brachliegenden Fläche angefangen werden sollte. Nach Abbruch der Baracken (die letzte erst Ende 70er) wurde schliesslich im Jahre 1971 das bis heute rege frequentierte Naherholungsgebiet eröffnet. Neben der problemlosen Zufahrt mit dem PKW und entsprechenden Parkmöglichkeiten stehen zahlreiche Feuerstellen zur Verfügung. Darüber hinaus befindet sich ein hier ein Wildschwein- sowie Rotwildgehege. Diese sind bei Jung und Alt besonders beliebt. Das weitläufige Gelände verfügt über einen Kinderspielplatz (leider gibts das auf dem Bild zu sehende Fort nicht mehr) und genügend Fläche für alle möglichen Ballsportarten. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Albvereinshaus mit Bewirtung, offiziell heisst es Hans-Schenk-Haus, so benannt nach dem langjährigen Eninger Ortsgruppenvorstand.
Wir blicken aus einer 4-sitzigen, einmotorigen Cessna, daher die etwas mässige Bildqualität.
Immer wieder nett und witzig anzusehen, auch ohne direkten Bezug zur lokalen Geschichte: Die Fliegenden Blätter, ein Werbeblatt aus dem vorletzten Jahrhundert. Das Thema Waffen wurde zu dieser Zeit wohl noch ziemlich unverkrampft gehandhabt. "Reizende Neuheit für Waffenliebhaber, Touristen und Radfahrer. etc." lesen wir.