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Montag, 16. Mai 2016

Pfingstmontag in der Nebelhöhle.









Richtige Schwaben besuchen wenigstens einmal in ihrem  Leben am Pfingstmontag die Nebelhöhle nebst traditionellem "Nebelhöhlenfest". Obige Bilder zeigen Eindrücke aus der Höhle vom heutigen Tag. Ein Besuch lohnt sich aber so oder so.
weckh/Foto: weckh. 

Mittwoch, 6. Mai 2015

Aus unserer Reihe Natur und Umwelt: Höhlen in Eningen


Im hinteren Arbachtal, genauer im Distrikt Eisenloch, liegt eine Quelle namens Eisenlochbröller (oder -quelle). Mutige können in die kleine Höhle hinein, wenn gerade kein Wasser austritt, so wie hier auf dem Bild von 2011. Auf dem sich vor der Höhle befindlichen Schild ist diese Quelle und ihre Besonderheit beschrieben. Die Tafel ist Teil des Eninger Rundwanderweges, welcher nun schon seit über 20 Jahren besteht.
weckh/Fotos: weckh.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Aus unserer Reihe Natur und Umwelt heute: Die Tierwelt unserer Höhlen


Feuersalamander
Höhlenkreuzspinne
Spinne, unbekannt

Nachdem vorgestern im Lichtensteiner Blog ein Feuersalamander gezeigt wurde, schliessen wir uns heute an mit einem Blick ins Winterquartier dieser putzigen Gesellen. Wir verweisen auch auf unseren Beitrag vom 13. April 2012.  In den zahlreichen Höhlen unserer Heimat gibt es neben diesen Amphibien auch noch Spinnentiere verschiedener Arten, so z. B. die Höhlenkreuzspinne. Das zweite Spinnentier ist dem Verfasser nicht bekannt, ähnelt jedoch stark einem Weberknecht.

Unserer Spezialisten sind wie immer gefragt. Die Aufnahmen entstanden alle im Eninger Lindenhofstollen.
weckh/Fotos: FrAuEn

Donnerstag, 12. Juli 2012

Aus unserer Reihe Natur & Umwelt heute: Grottenolm




Es ist um ein vielfaches unwahrscheinlicher, einen Grottenolm (Proteus anguinus) freilebend in der Natur zu Gesicht zu bekommen, als einen Löwen in Afrika. Einem Mitglied unseres Eninger Geschichtsvereines war es vorbehalten, im Rahmen einer Höhlenexpedition in Slowenien ein solches Tier zu Gesicht zu bekommen und ihnen heute hier zu zeigen. Die Tiere sind mit unsereren Lurchen verwandt und leben ausschliesslich in Höhlen in Slowenien. Die Olme können nur in extrem sauberem und gleichmässig temperiertem Wasser überleben. Im Übrigen können die Tiere extrem alt werden (bis 70 Jahre). Vielen Dank an Frank für diese fantastischen Aufnahmen!
kh/Fotos: fa

Freitag, 13. April 2012

Ein Beitrag aus unserer Reihe Natur und Umwelt

Wir beobachten einen Feuersalamander in seinem Winterquartier im Lindenhofstollen, der größten bekannten Höhle Eningens. Salamander gehören zur Klasse der Amphibien, Ordnung Schwanzlurche, Familie Molch/Salamander.
"Das Wort Amphibien aus dem Griechischen bedeutet "Doppellebende"; es spielt auf die Tatsache an, daß diese Tiere üblicherweise einen Teil ihres Lebens im Wasser verbringen und einen Teil an Land" zitiert aus "Grosses Lexikon der Tierwelt" Lingenverlag Köln, o. J., Seite 962.
kh/Bild: kh

Dienstag, 24. Mai 2011

Höhlenwanderung am vergangenen Samstag










Am Gasthof "Bruckstüble" trafen sich die Teilnehmer unter der Führung von Herrn Ausmeier zu unserer diesjährigen Halbtageswanderung. Der erste Stopp wurde an einer Orchideenwiese gemacht. Weiter gings an der Katzenbuckelhöhle und der alten Schießbahn vorbei zum nächsten Halt an einem Wald-Ameisenhaufen. Die Besonderheiten hierzu erläuterte unser 2. Vorstand, Herr Gaibler - unter anderem: Ameisenhaufen seien häufig über Wasseradern und Felsspalten anzutreffen. Weiter gings den Omeshaldenberg hinauf; an einem am Weg gelegenen Buchenholz-Polter ging Herr Gaibler kurz darauf ein, was es mit den sich darauf befindlichen Nummern und Zahlen auf sich hat. Nachdem auch dieses Rätsel für uns Laien gelöst war, schritten wir bergan zur "Teufelsbackofenhöhle". In einer alten Oberamtsbeschreibung ist diese als "Höhle" gelistet , so die Ausführungen von Herrn Ausmeier. Nach heutiger Definition sei dies wohl nicht mehr ganz korrekt: die Naturkräfte haben im Laufe der Jahre sichtlich am Gestein genagt, sodass nicht mehr viel Substanz übriggeblieben ist. Ab einer Länge von 5 Metern darf ein von einem Menschen begehbares "Unterirdisches" als Höhle bezeichnet werden.

Auf der Alb angelangt gings schon zur nächsten Höhle - der "Cedric-Höhle". Hier nun war die Möglichkeit für die mitgewanderten Kinder, "einzuschlufen", so heißt im Fachjargon das hineinkriechen- oder krabbeln in eine Höhle. Ebenfalls begehbar die "Bazlenhöhle", auch als "Drackenbergschacht" bekannt. Zum Abschluss gings zur "Sommer-Höhle", welche fälschlicherweise in den letzten Jahren immer wieder als "Schneider-Höhle" bezeichnet wird, letztere ist seit Jahren verschollen.

Nun, der Nachmittag war sehr abwechslungsreich und informativ, neben den Höhlen wurden auch die Fauna und Flora der Eninger Wälder angesprochen, sodass wohl jeder Teilnehmer ein wenig "gescheiter" nach Hause gehen konnte. Und die Kinder hatten ihr Abenteuer ganz sicher.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Ausmeier für die Organisation und Durchführung dieser Wanderung und allen Teilnehmern für ihr Kommen. Bis zum nächstenmal!
pw/Fotos: pw

Montag, 27. Dezember 2010

Eninger Höhlen - Jahresgabe des Eninger Geschichtsvereins


Zugestellt wird unseren Mitgliedern momentan die diesjährige Jahresgabe zum Thema "Eninger Höhlen" (wir berichteten schon). Interessierte können das Heft ab etwa Mitte Januar erwerben. Heute wollen wir ihnen das Inhaltsverzeichnis präsentieren. Man glaubt kaum, dass es soviele Höhlen in Eningen gibt.
Mit diesem Heft nimmt sich der Verein zum erstenmal einem naturkundlichen Thema an. Ein bislang eher vernachlässigter Bereich in der Vereinsarbeit, jedoch nicht minder spannend und interessant als die bisherigen Beiträge zur Ortsgeschichte.
pw/Bild: HGV Eningen

Samstag, 18. Dezember 2010

Eninger Höhlenheft - Jahresgabe des Heimat- und Geschichtsvereins ist fertig

Frisch aus der Druckpresse gekommen ist das 72-seitige Eninger Höhlenheft. Reich bebildert, mit Lageplänen und detailierten Angaben versehen, wird das kleine Werk noch vor Weihnachten den Vereinsmitgliedern zugestellt. Restexemplare werden im Eninger Bürgerbüro käuflich zu erwerben sein. Genaue Angaben zum Verkaufstart und dem Preis werden wir demnächst hier veröffentlichen.
Auf dem Bild: Verfasser Frank Ausmeier im Lindenhofstollen.
pw/Bild: pw

Freitag, 29. Oktober 2010

Eninger Höhlen - Drackenbergschacht




Wir sehen heute die Höhlenforschergruppe des Eninger Geschichtsvereins bei der Nachwuchsausbildung. Die Kleinen sind bei dieser Tätigkeit eindeutig im Vorteil. Ort des Geschehens ist der untere Eingang des Drackenbergschachts, auch "Bazlenhöhle" genannt. Auf unserer Markung gibt es mindestens 10 weitere Höhlen. In einer kleinen Broschüre, die gegen Ende des Jahres als Jahresgabe für unsere Mitglieder erscheinen soll, wird Genaueres über die Unterwelt der Eninger Alb zu lesen sein. Ob das Heft bei genügend Interesse auch im Handel erhältlich sein wird, muss noch entschieden werden. Ein spannendes Thema ist es allemal.
pw/Bilder: pw