| "Die Herren, die uns gegenübersitzen, würden das Bild zu sehr verschwommen erscheinen lassen und werden deshalb vorübergehend versetzt." |
| Sei klug und nutz´ die frohen Stunden. |
weckh/Foto: Sammlung P. Weckherlin
| "Die Herren, die uns gegenübersitzen, würden das Bild zu sehr verschwommen erscheinen lassen und werden deshalb vorübergehend versetzt." |
| Sei klug und nutz´ die frohen Stunden. |


Ein Brief, kürzlich entdeckt, mit der Adresse "z. Jägerhäusle" erweckte unser Interesse. Die Empfängerin des 1893 verschickten Briefes, Fräulein Bertha, war die Tochter der Frau Minder, geb. Jäger, Witwe des Kaspar Minder. Diese hatte 1890 das Anwesen erworben. Es ist zu vermuten, dass Frau Minder die Namensgeberin (geborene "Jäger") des Gasthauses gewesen ist, beweisen lässt es sich freilich nicht. Auf dem aktuellen Bild unten lesen wir "Jägerhaus - seit 1917" - dies scheint nicht zu passen. Die historische Aufnahme oben zeigt uns einen Nachfolger von Frau Minder, Herrn Herre - um 1900, vor seiner Wirtschaft.
Lassen sie sich nicht täuschen, in kurzer Folge haben wir nun mehrere Ansichten des "Jägerhauses" gezeigt. Heute ein etwas jüngeres Bild (Schriftzug "zu den Stallungen" sowie über den Fenstern kleine "Dächle").
Neue Wirtshausschilder an historischer Stätte: Das Gasthaus "Jägerhaus" firmiert nach einigen Namensänderungen in jüngerer Vergangenheit wieder mit dem seinem alten Namen. Aufgefallen ist uns der Zusatz auf dem Schild "seit 1917". Belegen lässt sich bildlich die Gastätte "Jägerhaus" schon seit mindestens 1908 (siehe Karte). Die Gaststätte gibts aber sicherlich schon seit 1890 unter diesem Namen, wir recherchieren weiter.