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Mittwoch, 18. Februar 2015

Libanon-Zeder im Eninger Pfarrgarten, um 1870

Brief von Beirut/Libanon nach Österreich, 1955
Vergrößert: Libanon-Zeder auf Briefmarke
Eninger Pfarrhaus um 1870
Beim Stöbern in der Mottenkiste stiess ich auf obigen Brief. Dabei entsann ich mich, dass im vorletzten Jahrhundert im Eninger Pfarrgarten eine Libanon-Zeder gestanden sein muß; der damalige Eninger Pfarrer Max Eifert wies darauf hin in seiner 1878 erschienenen Schrift "Der Führer durch Reutlingen und seine Umgebung". Hier zeigen wir nun eine Zeichnung des Eninger Pfarrhauses, vermutlich von Eifert selbst gefertigt. Darauf hinten rechts im Garten mit ziemlicher Sicherheit die Libanon-Zeder zu sehen.  Im vorletzten Jahrhundert wurden hierzulande zahlreiche Arboreten, also Baumsammlungen, angelegt, so z. B. in Hohenheim. Einer der Vorgänger von Max Eifert ließ sich vielleicht davon inspirieren um im Eninger Pfarrgarten auch solche Exoten zu pflanzen. Die Eninger Pfarrgarten-Zeder gibt es heute allerdings nicht mehr.
weckh/Abbildungen: Mottenkiste/Archiv HGV Eningen



Literatur:

Max Eifert
Der Führer durch Reutlingen und seine Umgebung
1878
Reprint
Schwäbische Verlagsgesellschaft
ISBN 3-88466-074-8

Montag, 7. Dezember 2009

Trockenmauer Pfarrgarten - 1931

Im Jahre 1931 (wir berichteten) wurde die Abwasserkanalisierung in der Eninger Hauptstraße durchgeführt. Auf der Aufnahme befinden wir uns in Höhe des alten Pfarrhauses (linkerhand, nicht im Bild) und -gartens. Im Bild links noch teilweise zu sehen: ein sogenannter Schnurbaum. Einer der Pfarrer im 19. Jahrhundert muß ein Liebhaber solcher Exoten gewesen sein. Es ist überliefert, dass auch eine Libanon-Zeder einst im Pfarrgarten stand.
Bild: Archiv HGV Eningen