Im Bereich der Weihenstraße 19 entstand ab 1982 ein neues Gebäude mit mehreren Wohnungen. Linkerhand sieht man den Giebel eines Hauses bzw. einer Scheune, welches der Schulzengasse (ex. Nr. 444) zugeordnet ist; siehe Beitrag unten.
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen.
Posts mit dem Label Oberpacker werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Oberpacker werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 9. Mai 2016
Schulzengasse No. 444
"Haus des Gemeindepflegers u. Gemeinderats Kaspar Leuze, genannt K. Leuze, in Eningen u. A. Platzstraße, früher Schulzengasse 444.
Das Haus wurde zwischen den Jahren 1770-1780 von der Gemeinde Eningen für ihren Schultheissen, damals Amtsleute (Amtsmann) genannt (Wick, Faber!), erbaut u. von K. Leuze 1837 aus Privathänden erkauft. Nach seinem Tode (20. Febr. 1855) verkaufte es seine Witwe Klara Leuze 1859 an einen Eninger Handelsmann namens Georg Sautter, später in Leutkirch ansässig. Umstehendes Bild wurde am 21. Sept. 1909 an Ort und Stelle von einem 15 jährigen Aspiranten der königlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart, Namens Edwin Fuchs, Sohn des Professors Paul Fuchs in Reutlingen, gemalt."
(soweit der Originaltext auf d. Rücks. des Bildes ).
Zum Verständnis:
weckh/Foto: weckh.
Das Haus wurde zwischen den Jahren 1770-1780 von der Gemeinde Eningen für ihren Schultheissen, damals Amtsleute (Amtsmann) genannt (Wick, Faber!), erbaut u. von K. Leuze 1837 aus Privathänden erkauft. Nach seinem Tode (20. Febr. 1855) verkaufte es seine Witwe Klara Leuze 1859 an einen Eninger Handelsmann namens Georg Sautter, später in Leutkirch ansässig. Umstehendes Bild wurde am 21. Sept. 1909 an Ort und Stelle von einem 15 jährigen Aspiranten der königlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart, Namens Edwin Fuchs, Sohn des Professors Paul Fuchs in Reutlingen, gemalt."
(soweit der Originaltext auf d. Rücks. des Bildes ).
Zum Verständnis:
- In jener Zeit 1909 hieß die heutige Schulzengasse "Platzstraße".
- Die Hausnummerierung war im Ort fortlaufend 1 bis ...
- Im Jahre 1925 wurde in Eningen das heutige, straßenweise Nummernsystem eingeführt.
weckh/Foto: weckh.
Mittwoch, 24. Februar 2016
Nachtrag: In einer Eninger Baumschule
Nach aufwendigen Recherchen konnten die Gebäude im Hintergrund ausfindig gemacht werden und der Standort des Fotografen bzw. der Baumschule lokalisiert werden. Die Datierung der Bildes rückt an das Jahr 1912/13 heran.
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen/bearb. FrAuEn.
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen/bearb. FrAuEn.
Sonntag, 21. Februar 2016
In einer Eninger Baumschule.
Mit anbinden von Bäumchen sind diese sieben Männer beschäftigt. Sie verwenden hierfür Bastschnur, Bindedraht und Bambus-Stäbchen. Als Werkzeug dient ein "Häble", ein Messer mit gebogener Klinge für ziehenden Schnitt. Wir wissen nicht um was es sich für Bäumchen handelt, aber viel mehr als Apfel oder Birne wurde als Nutzobst in hiesiger Gegend nicht angepflanzt. Auffallend im Bildhintergrund ein viergeschossiges Haus, etwas untypisch für diese Zeitepoche. Das Bild selbst ist nicht datiert; aus dem Bauch raus und anhand der Bekleidung behaupte ich jedoch, wir befinden uns in der Zeit vor 1920. Szenen aus Alltag und Arbeit aus dieser Zeit sind selten. Die Männer schauen - bewusst oder unbewusst - auch ein wenig streng ins Objektiv. Obwohl dieses Bild offensichtlich arrangiert ist, so ist doch zu erahnen, mit welch einfachen Mitteln das tägliche Brot zu verdienen war. Im Baumschul-Bereich, das muss allerdings betont werden, hat sich an dieser spezifischen Tätigkeit bis heute nichts geändert.
In den nächsten Tagen werden wir ihnen noch eine überarbeitete Bild-Version zeigen.
Ein grossartiges Bild!
Für diese Bildspende an unseren Verein bedanken wir uns ganz herzlich bei Familie Sautter, Eningen.
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen, Sammlung Sautter.
In den nächsten Tagen werden wir ihnen noch eine überarbeitete Bild-Version zeigen.
Ein grossartiges Bild!
Für diese Bildspende an unseren Verein bedanken wir uns ganz herzlich bei Familie Sautter, Eningen.
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen, Sammlung Sautter.
Abonnieren
Posts (Atom)


