Montag, 30. November 2015

Gruß von der Achalm

Eine ausserordentlich schöne Ansichtskarte zeigen wir heute. Motiv ist die königliche Domäne Achalm. Auf dem Teilbild unten links ist eine Gesamtansicht zu sehen, hierauf ein Gebäude mit Türmle, vermutlich die Silberburg.  
weckh/Foto: Sammlung PWeckherlin.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Daß diese Ansichtskarte so außerordentlich schön ist (wie man der Redaktion beipflichten muß), liegt nicht zuletzt daran, daß es sich bei den auf ihr gezeigten Motiven um schöne Motive handelt. Dankenswerterweise durften wir bereits am 14. Mai d.J. den heutigen Zustand des Domänen-Areals erschauen. Dennoch möchte ich mir den Vorschlag erlauben, daß einmal ein direkter Fotovergleich durchgeführt werde.
Mit freundlichen Grüßen

Anonym hat gesagt…

Aus dem GEA v.14.04.15: ....Die Rede ist vom neuen Hotel Achalm, dessen Gänge und Räume mit Bildern und Tafeln geschmückt wurden, die auf Leben und Werk Grieshabers verweisen.

Was würde Grieshaber zu dem neuen Hotel sagen?

Anonym hat gesagt…

Lieber Anonym, danke, dass ihnen die Karte auch gefällt. Die Schönheit bezieht sich nicht nur auf die Motive selber, auch das Arrangement und die Rahmenverzierung tun ein Übriges zur Vervolkommnung der Karte. Vor hundert Jahren gaben sich die Karten-Herausgeber halt auch richtig Mühe, auch was die Material-Qualität anbelangt. Karten aus den 1980er-Jahren hingengen lösen sich teilweise schon selbst auf!

Mit den Vergleichsfotos ist das so eine Sache. Ich habe bereits vor mehr als zehn Jahren begonnen, historische Ansichtskartenmotive neu zu fotografieren und gegenüberzustellen (Ausstellung in der HAP-Grieshaber-Halle!). Um halbwegs befriedigende Ergebnisse zu erzielen, ist ein hoher Zeitaufwand notwendig. Dies wäre eine schöne Aufgabe für ein Mitglied unseres Vereins oder natürlich auch für einen geschichtlich interessierten Mitbürger, welcher Spaß und Zeit für so ein Projekt hätte.
Kontakt: heimatfoto.eningen@googlemail.com

Die Red.

Anonym hat gesagt…

Was HAP Grieshaber zu dem neuen Hotel gesagt hätte, erschließt sich vielleicht aus den Worten, die er im September 1978 in einem Interview geäußert hat:

"Ich bin von hier, diesen Bergen,
zu den griechischen Bergen gegangen
und hab' dann auch wieder zurückgefunden -
es sind die selben Berge,
die selben melodischen Hügel."

Die 'melodische Linienführung' wird man wohl als eines der Hauptcharakteristika seiner Kunst betrachten dürfen.