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Mittwoch, 4. Januar 2017
1. Weltkrieg - Feldpost nach Eningen.
"Liebe Eltern und Großeltern!
Hiermit übersende ich euch ein Photo von dem ganzen 1. Zug. Der magere ist mein Hauptmann, der andere mein Zugführer, hat das E.K. 1. Ist gut getroffen was? Konnte leider nur 2 St. bekommen, eine für euch u. eine nach Pfullingen, vielleicht bekomme ich später noch mehr.
Mit vielen herzlichen Grüßen und Küssen von eurem Sohn u. Enkel ..."
weckh/Foto: Sammlung AS.
Donnerstag, 16. Juni 2016
Vor einhundert Jahren: Feldpostkarte vom 14. 6. 1916
Feldpostkarte aus dem 1. Weltkrieg von der Front nach Eningen.
Nachfolgend der Text auf der Rückseite:
"Abs: Pionier E. XX
Liebe Babette
Hier sende ich Dir eine Karte vom Kartoffel schälen bin immer gesund u. munter was ich von Dir auch hoffe.
Es grüßt Euch alle.
Viele Grüße von Eugen.
baldiges Wiedersehen"
Beachtlich auch die ausgezeichnete Qualität des Bildes.
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen
Nachfolgend der Text auf der Rückseite:
"Abs: Pionier E. XX
Liebe Babette
Hier sende ich Dir eine Karte vom Kartoffel schälen bin immer gesund u. munter was ich von Dir auch hoffe.
Es grüßt Euch alle.
Viele Grüße von Eugen.
baldiges Wiedersehen"
Beachtlich auch die ausgezeichnete Qualität des Bildes.
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen
Montag, 9. November 2015
Militär 1900
Ein Kärtchen schickte der beim Militär weilende Sohn seiner Mutter in Eningen. Die größte Freude bescherten Schinken, Wurstwaren, Tabak, Alkohol, warme Socken und liebe Zeilen. Ob es heute noch genauso wäre? Die Parole lautet jedenfalls: noch 210 Tage.
weckh/Foto: Sammlung weckh.
weckh/Foto: Sammlung weckh.
Sonntag, 20. Juli 2014
1. Weltkrieg - Im Lazarett 1915
Im 1. Weltkrieg (1914-18) wurden erstmalig in der Militärgeschichte großkalibrige Artilleriegeschütze mit entsprechend effizienten Splitter-und Sprenggranaten in ungeheurer Menge eingesetzt. Ziel dieser auf beiden Seiten der Kriegsgegner verwendeten Kampfmittel war es, den Feind zur Gänze zu vernichten oder zumindest so zu schwächen, dass er nicht mehr in das Kampfgeschehen eingreifen konnte.
Das Ergebnis solcher Waffeneinwirkung auf Personen zeigt dieses nach Eningen als Feldpostkarte gesandte Bild - eine Gruppe beinamputierter Sodaten - feinsäuberlich arrangiert mit dem Lazarettarzt und den Schwestern.
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen
Das Ergebnis solcher Waffeneinwirkung auf Personen zeigt dieses nach Eningen als Feldpostkarte gesandte Bild - eine Gruppe beinamputierter Sodaten - feinsäuberlich arrangiert mit dem Lazarettarzt und den Schwestern.
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen
Freitag, 9. Mai 2014
Kaiserlich Deutsche Feldpost
Anlässlich des Beginns des 1. Weltkrieges vor einhundert Jahren zeigen wir eine Postkarte, postalisch gelaufen am 23.12.1914. Dargestellt ist eine winterliche Szene, in der eine deutsche Feldpostkutsche beim Beladen im Feindesland dargestellt wird - das Gebäude im Hintergrund scheint beschädigt zu sein.
weckh/Foto: weckh.
weckh/Foto: weckh.
Freitag, 8. März 2013
Feldpostbrief
Solch ein Feldpostbrief war aufgeklappt 4-mal so groß wie hier abgebildet. Die Innenseite konnte nun also beschrieben werden, dann wieder zusammengefaltet und mit den beiden, hier ausgeklappten und gummierten Seitenlaschen zugeklebt werden - und ab ging die Post! Die Feldpost war standardmässig vom Briefporto befreit, daher nur der Stempel des Aufgabeortes auf dem Brief. Die Anweisung auf der linken Seitenlasche galt nur, wenn der Soldat an der Front war bzw. eine Feldpostnummer hatte. Der Soldat (Name neutralisiert) war momentan in der Kaserne stationiert - und durfte somit als "Pionier xy" angeschrieben werden.
weckh/Abbildung: weckh
weckh/Abbildung: weckh
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