Schon mal gezeigt, jedoch: Schmuckstücke holt man eben mal öfters raus. "Doktorhaus" - wie der Name schon verrät, wirkten hier - vor über 100 Jahren - die Eninger Ortsdoktoren. Das Bild dürfte um 1900 entstanden sein.pw/Bild: pr


Leider haben wir keine Angaben zu den Bildern. Zuerst waren diese uns völlig fremd, da wir erst beim Einscannen bemerkten, dass die Fotos spiegelverkehrt waren. Nun, wir befinden uns jedenfalls in Höhe des Gasthauses Bären bzw. beim Laden "Adolf Mehl" - heute ein Gemüseladen mit Herrn Bolat als Betreiber. Im Hintergrund der Kirchturm der ev. Kirche zu erkennen. Bild oben: die Wikinger im Boot müssen anscheinend selber laufen. Zeit: wahrscheinlich Ende 1950/Anfang 1960er Jahre, das Rathaus scheint schon umgebaut zu sein (mittleres Bild).
Wir sehen das Ehrenmal für die Eninger Opfer der beiden Weltkriege. Die Figur wurde geschaffen vom Stuttgarter Bildhauer Fritz von Graevenitz. Beim genauen Hinschauen kann man die Initalen v. Graevenitz´ am Sockel der Statue erkennen. Die hier nicht mehr auf dem Bild zu sehenden Namenstafeln wurden hingegen vom Eninger Bildhauer Eduard Raach-Döttinger hergestellt. Das Ehrenmal befindet sich in der Eninger Hauptstraße vor der ev. Andreaskirche. Die Figur und die Namenstafeln wurde im Jahre 2005 aufwendig saniert. Der Eninger CDU-Ortsverband hat mit einer groß angelegten Spendenaktion diese Maßnahme ermöglicht.




Beim letzten Sonntagsausflug zum Blautopf stellte unsere Redaktion fest, dass die "Schöne Lau" vom Stuttgarter Bildhauer Fritz von Graevenitz "erschaffen" wurde. Was ist daran besonders? Nichts. Aber unser Herr von Graevenitz schlug auch die Eninger "Trauernde" aus dem Stein. Morgen werden wir die "Trauernde" hier zeigen.
Weils so schön ist, heute nochmal und zwar im direkten Vergleich: das ehemalige Pfarrhaus in der Hauptstraße. Von den Eigentümern erhalten haben wir ein Bild des stattlichen Gebäudes, welches unmittelbar zu Beginn der Aussenrenovierung gemacht wurde. Vielen Dank dafür! Eine weitere Zierde für den Ortskern ist hier nun entstanden, meint die Redaktion.
Dieses undatierte Bild zeigt zentral die "Sieben Stüble" in ihren letzten Zügen. Wenig später wurde dieses Quartier abgebrochen und durch moderne Bauten ersetzt. Auch beim Neubau wurde eine Schräge eingebaut, sodass das Gesamtbild in etwa gleich blieb. Links im Bild der einstige Nobel-Gasthof "Traube-Post", noch nicht renoviert. Der Zeitpunkt der Aufnahme dürfte zu Beginn der 1990er Jahre sein, oder? Die Bushaltestelle gibts hier heute noch und auch im Elektroladen SCHIEBEL, rechts davon, können sie noch immer Glühlampen und Waschmaschinen kaufen.
Aus einer Immobilien-Verkaufsbroschüre ist dieser Plan entnommen. Da die Mitarbeiterzahl am Eninger Standort der jetzigen Firma JDSU stark zurückgegangen ist, sollen Gebäude, welche nun nicht mehr benötigt werden, verkauft werden. Dieses ist teilweise schon geschehen.
1951 eröffnete Fritz Schaal am Eninger Schützenhausplatz eine Metzgerei. Die Original Zeitungsanzeige dazu hat uns gestern Abend sein Enkel geschickt. Vielen Dank! Die Metzgerei wurde Anfang der 1980er Jahre in einen Motorradladen umgewandelt und gegenwärtig ist die Deutsche Post in dem Ladenlokal zur Miete.
Die Aussenrenovierung ist fast abgeschlossen: in neuem Glanz erstrahlt nun das ehemalige Eninger Pfarrhaus in der Hauptstraße. Es folgt ein Auszug (verändert) aus dem Gebäudeverzeichnis über die früheren Besitzverhältnisse.
Ein Bild, welches den Aufschwung und materiellen Wohlstand symbolisiert: Baukräne und volle Parkplätze im Industriegebiet im Eninger Arbachtal. Beim Messtechnik-Hersteller Wandel&Goltermann ist gerade das neue Verwaltungs- und Kantinengebäude im Bau. Die Parkplätze sind rappelvoll, in Spitzenzeiten waren bei "WAGO" annähernd 1800 Personen beschäftigt. Ganz rechts im Bild der Betriebshof der Firma Albert Maier, Straßenbau, zu sehen. Das zweite Gebäude von links gehörte zur Maschinenfabrik Hack.
Heute nocheinmal die Burgstraße: Wir sehen das Gasthaus "Ochsen" als zentrales Motiv (mit Schild am Eck). Die drei Gebäude, Burgstraße 6, 8 und 10, sind heute noch erhalten. Die zahlreichen Personen auf dem Bild lassen eine frühe Aufnahme vermuten. Ein Fotograf war um die 19.-20. Jahrhundertwende noch etwas Besonderes.
Fotografien von 1890 bis 1950 in einem Buch von Eberhard Neubronner. Im Reutlinger General Anzeiger wurden gestern zwei Bücher mit historischen Bildern vorgestellt. Eines davon, Eberhard Neubronners "Landleben auf der Alb", erhielt durchaus Zustimmung des GEA-Kritikers. Sie erinnern sich: letztes Jahr erschien Neubronners Buch "Steine im Brot", welches wir hier ebenfalls vorstellten, darin auch drei Bilder aus Eningen. Im nun vorliegenden Buch "Nägel am Schuh" sind zwar solche aus Eningen nicht enthalten. Jedoch sind die Aufnahmen, die Eberhard Neubronner heuer zusammengetragen hat, wirklich sehenswert.
Auf Ortsplänen des 19. Jahrhunderts lautete die Bezeichnung für die Geißbergstraße "Battengaß". Bei älteren Eningern ist dieser Name durchaus noch gebräuchlich. Auf dem Foto ganz links oben auf der Treppe ein Herr mit Käpple erkennbar. Das Bild ist unbeschriftet, aber es sieht so aus als befinden wir uns ziemlich weit oben in der Straße. Ob das Bild seitenverkehrt ist? Der Szenerie nach zu urteilen dürfte es sich jedenfalls um ein älteres Bild handeln, vielleicht sogar noch vor 1900.
...so stehts geschrieben rückseitig auf dieser Ansichtskarte. 1937 postalisch gelaufen, dürfte diese Karte den "Abschuß" schlechthin bilden, was das Motiv anbelangt. Das zu sehende Wohngebäude auf der oberen Aufnahme gibts übrigens noch: Es steht gegenüber der Einfahrt, wo´s von der Wengenstraße zur "Eiferthöhe" hochgeht. Der Berg im Hintergrund des oberen Bildes ist der Gutenberg.
In führenden Tageszeitungen las man es schon: Abbruch der Getreidemühle in Würtingen. Auch Eninger Landwirte haben hier in früheren Zeiten ihr Getreide angeliefert. Geschlossen ist die Mühle schon lange, und nicht nur Samstags ab 12 Uhr, wie auf dem zweiten Bild zu lesen. Was wird bleiben? Wahrscheinlich nur das Straßenschild.
Familie Auer war seit etwa 1902 im Besitz der Brauerei an der Eninger Wengenstraße. Wir erblicken die Fassade der Gaststätte, bevor diese umgebaut wurde. Beachtlich die Lampe über der Eingangstür, vermutlich eine Gaslampe. Ab wann der Name "Achalmbräu" eingeführt wurde, ist uns nicht bekannt, jedoch wohl erst unter Auer. Datierung der Aufnahme unbekannt.