pw/Bild: prMontag, 7. März 2011
Sonntag, 6. März 2011
Der Schild...
...ist das Sinnzeichen für Pflicht und Verpflichtung. ...Noch heute sagen wir: "Er führt dies oder das im Schilde" und wollen damit ausdrücken, dass der Betreffende diese oder jene Absicht durchführen will.Quelle (gekürzt): Das Buch der deutschen Sinnzeichen; von: Blachetta, Walther; Reprint der Originalausgabe von 1941; Verlag Schütz; Coburg.
Die Sonne
Die häufigsten Sinnzeichen sind Sonne und Baum. In ganz verschiedenartiger Form und Ausgestaltung treten sie durch die langen Zeiträume hindurch immer wieder auf. Für die Menschen der nördlichen Erdhälfte ist die Sonne Weckerin und Erhalterin des Lebens und aller Lebensmöglichkeiten, während sie dem Südländer mit ihrer sengenden, vernichtenden Glut als Tod, als das Böse und Lebenszerstörende sich offenbart...
Quelle: Erwanderte Heimat; Schwäbischer Albverein; 1941 oder 42; von Mattes, Wilhelm; Seite 57.
Soweit die Erklärungen der beiden Sinnzeichen auf der heute nocheinmal gezeigten Tür des ehemaligen Gebäudes Hauptstraße 53. Die Tür ist heute noch erhalten. Wo? Im hinteren Gebäude des Eninger Heimatmuseum als Zugang zu Raum 2.
pw/Bild: Archiv HGV Eningen
Samstag, 5. März 2011
Lustgarten mit Bäumen...

...steht auf dem Plan geschrieben. Aus aktuellem Anlass zeigen wir eine Aufnahme des Anwesens an der Wengenstraße. Um was es geht? Eine Linde (siehe Pfeil) wurde gefällt, offensichtlich ohne Not.Doch zunächst zu den Bildern. Wir sehen leicht links den noch existierenden Pavillon. Erbaut wurde er um 1900 von Alfred Rall, Hilfsstaatsanwalt, später Landrichter. Er legte auch den dazugehörigen "Lustgarten mit Bäumen" an. Auf dem Plan ganz oben ist auch schon die Trasse der Lokalbahn Eningen eingetragen.
Der Blick auf den nun im Gemeindebesitz befindlichen Pavillon ist heute aus dieser Perspektive nicht mehr möglich, das Areal im Vordergrund wurde mit Wohnhäusern bebaut.
Lesen sie zur Baumfällaktion den GEA-Bericht.
pw/Bild/Plan: pr
Freitag, 4. März 2011
Wetterrückschau Februar 2011 - Eninger Alb
Die Wetterdaten des vergangenen Monats zeigen wir ihnen wie gewohnt in unserer Grafik: im Februar war es mit einer Durchschnittstemperatur von 0,5 Grad um 1,3 Grad wärmer als im langjährigen Vergleich; hingegen die Niederschläge mit insgesamt 17 Litern je m² um einiges spärlicher ausfielen: ein Minus von etwa 30 Litern schlägt hier zu Buche.pw/Grafik: pw
Eninger Krämer beim Feuerwehrumzug 1955
In historische Schale geworfen: Beim Festumzug zum 100-jährigen Jubiläum der freiwilligen Feuerwehr nahmen auch diese beiden jungen Herren teil. Entnommen dem eigens zum Jubiläum angefertigten Foto-Album des Jakob Maier. Im Hintergrund: vermutlich die Schillerschule. Ein schönes Bild, meint die Redaktion.pw/Bild: Archiv HGV Eningen
Donnerstag, 3. März 2011
Ansichtskarte Eningen bei Reutlingen 1937 mit Kaffeemühle

Die 1930 neuerbaute Eninger Andreaskirche steht im Mittelpunkt dieser Ansichtskarte. Möglich, dass wir die Karte schon einmal gezeigt haben; es existieren zahlreiche Aufnahmen aus dieser Perspektive, welche sich nur wenig voneinander unterscheiden. Rechts von der Kirche einsam im Grünen: die sogenannte "Kaffeemühle" in der heutigen Rembrandtstraße. Leider wurde dieses markante Wohngebäude vor etwa 10 Jahren abgebrochen und durch ein Mehrfamilienhaus ersetzt.Die Aufnahme unten zeigt uns eine Detailansicht der "Kaffeemühle" im Jahre 1982. Woher dieser Name eigentlich kommt, brauchen wir wohl nicht näher erläutern.
pw/Bilder: Archiv HGV Eningen/Sammlung privat
Mittwoch, 2. März 2011
Eninger Münze:

Kürzlich zeigten wir eine Eninger Münze mit dem Eninger Krämer als Motiv und fragten uns, was wohl hinter dem Ausgabeanlass steckt. Unter anderem haben wir auf ein kleines unscheinbares Zeichen hingewiesen. Wir haben die Münze nochmal besser abfotografiert, vergrößert und erkennen nun das Zeichen besser. Auf der Gegenseite ist noch eine Buchstaben-Zahlenkombination "K 1000" eingeprägt. Weiss jemand dazu etwas näheres?pw/Bilder: pw
Dienstag, 1. März 2011
Olympische Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen 1936
Zum heutigen Kommentar: Das komplette Ausflugsprogramm unserer Eninger Jahrgänger ist momentan nicht auffindbar, sodass wir es leider nicht zeigen können, wie von einem unserer Besucher gewünscht wurde. Tut uns leid, aber wir bleiben dran. Dies zeigt uns aber auch, das an solchen Dokumenten ebenfalls Interesse besteht, wir werden dies in Zukunft mehr berücksichtigen.Als Trostpflaster zeigen wir heute Abend noch einen Poststempel mit einem Ski-Springer als Motiv. Die Karte wurde nach Eningen versandt.
pw/Kartenausschnitt: pr
Eninger Jahrgang 1905 drei Tage im Werdenfelser Land 1935 - Olympische Winterspiele Garmisch-Partenkirchen

Erhalten haben sich die hier gezeigten Dokumente und Souvenirs vom "30er-Ausflug" in die Gegend um Garmisch-Partenkirchen. Bemerkenswert ist sicherlich die noch erhaltene Papierserviette zu den olympischen Winterspielen 1936. Um die Ausrichtung der Spiele musste damals nicht mehr geworben werden, Deutschland hatte die Spiele sicher.Ob wir die Winter-Olympiade 2018 wieder nach Garmisch holen können, steht allerdings noch nicht fest.
Fest steht hingegen, dass wir den Sprungstil des Springers auf der Abbildung nicht mehr bestaunen werden können; heute wird im V-Stil mit angelegten Armen den Berg hinabgesegelt.
pw/Abbildungen: pr
Montag, 28. Februar 2011
Sonntag, 27. Februar 2011
Heute Nachmittag im Eninger Heimat-Museum...

...erblickte der Autor plötzlich eine Sonne. Nicht am Himmel - nein - an der eingebauten Tür zu Raum 2 im Eninger Heimatmuseum. Sofort war klar, es handelt sich um unsere schon mehrmals gezeigte Tür aus der Hauptstraße 53. Und wir dachten schon, das gute Stück wäre auf der Deponie gelandet.Zu seiner Schande muss der Schreiber gestehen, die Tür bisher nie ernsthaft in Augenschein genommen zu haben. Unsere Altvorderen, welche die Tür beim Museumsumbau vor über 20 Jahren eingebaut haben, hätten sicher gleich gewußt, was Sache ist. Nun, jedenfalls können wir also auch heute noch das gute Stück bestaunen, und zwar in echt.
pw/Bilder: pw
100 Jahre Feuerwehr Eningen - aus dem Album des Jakob Maier
Samstag, 26. Februar 2011
Exkurs: zeitliche Einordnung und Definition von Postkarten





Heute wollen wir einen kurzen Überblick über die zeitliche Einordnung von Postkarten geben. Beginnend bei obiger "Correspondenz-Karte": Verwendung seit 1870 in Deutschland. Ab 1872 unter dem Begriff "Postkarte" in Gebrauch. Die Vorderseite war ungeteilt und durfte nur mit der Empfänger-Anschrift versehen werden (zweites Bild von oben). Unter Vorderseite versteht man die Seite mit Frankatur (Briefmarke).
Ab Januar 1905 geteilte Vorderseite (wie heute noch üblich), als Beispiel dient die dritte Karte.
Unter Bild-Postkarten versteht man Karten mit Orts- oder Landschaftsdarstellungen auf der Vorderseite (viertes Bild v. oben).
Als Ansichts-Postkarten werden diejenigen bezeichnet, welche auf der Rückseite eine Orts- oder Landschaftsdarstellung zeigen (Bild ganz unten).
pw/Aus: GRALLERT; Lexikon der Philatlie; S. 305; verändert; Abbildungen: pr
Freitag, 25. Februar 2011
Altes Schulhaus in der Hauptstraße
Ein Klassiker unseres Archives, daher darf man so ein Bild auch mal öfters zeigen: das Alte Schulhaus, links, abgebrochen Mitte der 1970er Jahre, beherbergte auch noch die Fahrzeuge unserer Feuerwehr. Bild undatiert, es dürfte jedoch etwa Mitte der 1970er Jahre gemacht worden sein, also kurz vor Abbruch des Gebäudes.pw/Bild: Archiv HGV Eningen
Nachtrag zur Lithografie von Kobelt: Sonnenuhr an der alten Andreaskirche
Einladung zur Hauptversammlung des Heimat- und Geschichtsverein Eningen
Donnerstag, 24. Februar 2011
Exkurs "Postkarten":
Offene Postsendung ohne Umschlag in rechteckiger Form auf Steifpapier...1865 auf Anregung zur Einführung eines "Postblattes" durch Heinrich v. Stephan; auf Vorschlag von Dr. E. Herrmann am 22.9.1869 in Österreich erste "Coresspondenz-Karte" mit eingedrucktem Wertzeichen (= Ganzsache)...1872 Umbennenung der "Correspondenz-Karte" in Deutschland in "Postkarte".Soweit zitiert (gekürzt, verändert) nach GRALLERT; Lexikon der Philatelie; S. 305.
Die hier abgebildete "Correspondenz-Karte" aus dem Königl. Württembergischen Postgebiet hat zwar keinen direkten Bezug zu Eningen, ist jedoch als Anschauungsobjekt allemal tauglich. Die Karte ist am 8. Februar 1873 gestempelt worden, zu diesem Zeitpunkt gab es also schon normale "Postkarten".
Erklärung für "Rayon" (franz.) = Umkreis, Bereich. Aus LINGEN LEXIKON; 1974.
pw/Abbildung: pr
Mittwoch, 23. Februar 2011
Eningen unter Achalm, Andreaskirche und Schulhaus
Dienstag, 22. Februar 2011
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