Ungewohnte Ansichten lassen sich mit langer Brennweite erzeugen. Wo sind wir denn hier?kh/Foto: kh

Alljährlich am zweiten Sonntag im Oktober findet die zentrale Gedenkveranstaltung des Schwäbischen Albvereins auf der Hohen Warte statt. Eine Interpretation des Eninger Künstlers Paul Jauch (1870-1957) ist auf der Karte oben zu sehen. Das zu sehende Ehrenmal befindet sich unmittelbar beim Aussichtsturm.
Lassen sie sich nicht irritieren. Auf dem unteren Bild sehen sie weder den Oberen Lindenhof auf Eninger Markung noch den Gestütshof St. Johann: alles durch Bäume verdeckt. Auf dem oberen Bild jedoch ganz winzig klein im Hintergrund zu sehen: den Oberen Lindenhof und im Vordergrund das eigentliche Hauptmotiv: der Gestütshof St. Johann. Beide Aufnahmen von der Hohen Warte gemacht.


Von unseren Nachbarn in St. Johann auf der schwäbischen Alb berichten wir heute und an den nächsten beiden Tagen, durchaus mit Eninger Bezug. Genauer gesagt sind wir heute auf der "Hohen Warte", einem von zahlreichen Aussichtstürmen des Schwäbischen Albvereins. Der Gesamtverein wurde im August 1888 in Plochingen gegründet. Eines der 12 Gründungsmitglieder war der Eninger Kunstgärtner Wilhelm Rall. Nachzulesen im Eninger Heimatbuch von G. Karus, 1990, S. 133 ff.