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Montag, 16. Januar 2017

Der Lindenhof im Winterkleid oder " Der Strom aus der Steckdose"

Im Hintergrund, neben dem linken Hochspannungsmasten, erkennen wir schwach das Albgut Lindenhof. Die beiden hier zu sehenden Masten sollen - neben zwei weiteren - als Industriedenkmal erhalten bleiben. 1929 erbaut, stellt die Leitung die erste ihrer Art in Deutschland dar. Sie führte von Österreich bis ins Ruhrgebiet zur Abdeckung von Spitzenlast. Dieses Jahr soll mit dem Abbruch und Neubau dieser Stromtrasse begonnen werden. Um die vier "Museumsmasten" wird dann eine Kurve herumgebaut. Bis zu 65 m hoch sollen die neuen Masten hoch werden im Gegensatz zu den etwa 45 m hohen bisherigen Konstruktionen. Die Gebäude im Vordergrund gehören zum Gestütshof St. Johann. Die Datierung schätzen wir grob auf die 1930er-Jahre, vielleicht noch Anfang der 1940er.
weckh/Foto: Sammlung Peter Weckherlin.

Samstag, 24. August 2013

Albgut Lindenhof

Von der HOHEN WARTE aus, einem Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins, schweift unser Auge über den Gestütshof St. Johann hinweg zum Albgut Lindenhof im Hintergrund. Der Ausschnitt dieser Ansichtskarte ist sicher nach 1925 zu datieren. Der Gestütshof St. Johann gehört neben dem Gestütshof Offenhausen zum Haupt- und Landgestüt Marbach, dem ältesten Staatsgestüt Deutschlands. Dieses wird nächstes Jahr 500 Jahre alt.
weckh/Abbildung: pr.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Gestütshof St. Johann

Wir gehen fremd: Unmittelbar an der Markungsgrenze zu Eningen liegt der Gestütshof St. Johann. Dieser, zum Haupt- und Landgestüt Marbach gehörende Hof, ist heute unser Motiv. Datiert vermutlich um 1940/50. Bei Roß und Reiter scheinen die Hufe ordnungsgemäss gefettet.
kh/Karte: pr

Samstag, 9. Oktober 2010

Gestern: Schwätzabend zum Thema "Lager St. Johann"

Ein Abend der Erinnerungen: geladene Zeitzeugen sowie Zeitzeugen im Publikum gaben ihre Eindrücke von ihrem
Aufenthalt droben auf der Eninger Weide im Lager St. Johann wieder. Gestreift wurde die Geschichte von den Anfängen als "SA-Lager" bis hin zum Flüchtlingsdurchgangslager. Die Infotafeln, welche am kommenden Sonntag, 10. Oktober, um 11.00 Uhr am Lagertor auf der Eninger Weide aufgestellt werden, wurden ebenfalls präsentiert (siehe Bild).
Besonderen Dank an Frau Karin Lober von den "Reutlinger Nachrichten", auf deren Initiative hin die Aktion "Rettung
Lagertor" ins Rollen kam.

Es kommt nicht häufig vor das ein Gemeinderatsbeschluss zurückgenommen wird. Beschluß ursprünglich war: LAGERTOR ABREISSEN. Bei einer Gegenstimme wurde dieser Beschluss rückgangig gemacht.
pw/Bild: pw

Donnerstag, 19. August 2010

Oberer Lindenhof 1920 und 2010


Lassen sie sich nicht irritieren. Auf dem unteren Bild sehen sie weder den Oberen Lindenhof auf Eninger Markung noch den Gestütshof St. Johann: alles durch Bäume verdeckt. Auf dem oberen Bild jedoch ganz winzig klein im Hintergrund zu sehen: den Oberen Lindenhof und im Vordergrund das eigentliche Hauptmotiv: der Gestütshof St. Johann. Beide Aufnahmen von der Hohen Warte gemacht.
pw/Karte/Bild: pw

Mittwoch, 18. August 2010

Hohe Warte - St. Johann




Von unseren Nachbarn in St. Johann auf der schwäbischen Alb berichten wir heute und an den nächsten beiden Tagen, durchaus mit Eninger Bezug. Genauer gesagt sind wir heute auf der "Hohen Warte", einem von zahlreichen Aussichtstürmen des Schwäbischen Albvereins. Der Gesamtverein wurde im August 1888 in Plochingen gegründet. Eines der 12 Gründungsmitglieder war der Eninger Kunstgärtner Wilhelm Rall. Nachzulesen im Eninger Heimatbuch von G. Karus, 1990, S. 133 ff.
Zum Turm: er befindet sich unweit des Gestütshofes St. Johann auf 820 m Höhe und bietet nach Süd-Südwest eine ordentliche Aussicht.
pw/Bilder: pw

Freitag, 26. März 2010

Lager St. Johann auf der Eninger Weide



Wir sehen auf einer Ansichtskarte das Lager St. Johann auf der Eninger Weide. Zur Geschichte des Lagers nur soviel: ab 1934 während des 3. Reiches als Polizeiausbildungslager, später auch von der HJ (Hitlerjugend) genutzt, ab 1945 Flüchtlingslager.
Im Herbst 2010 plant der Heimat- und Geschichtsverein anlässlich der Renovierung des Lagereingangtores (letztes sichtbares Bauwerk) eine Veranstaltung zu dem Thema. Es werden dazu auch noch Zeitzeugen gesucht, welche unmittelbar mit dem Lager in Berührung kamen.
Zur Karte: beachten sie auf der Kartenrückseite auch den kaum mehr leserlichen Stempel. Auf der Ansichtseite der Hochspannungsmast (-leitung), erbaut 1929, und davor das Trafohäusle. Beides steht natürlich noch. Die Baracken wurden alle abgerissen, die letzte diente dem Schwäbischen Albverein noch bis mitte der 1970er Jahre als Vereinsheim bis zur Fertigstellung des "Hans-Schenk-Hauses" in unmittelbarer Nähe. An Stelle der Baracken befinden sich hier heute Parkplätze des Naherholungsgeländes "Eninger Weide".
Karte: Sammlung privat

Mittwoch, 24. März 2010

Polizeilager St. Johann - Der Spind


Spin(nt)d unsere Redaktion heute? Ja. Wir sehen heute einen Spind aus dem ehemaligen Polizeilager St. Johann auf der Eninger Weide. Wie zu sehen erfüllt dieser heute noch seinen Zweck als Abstellmöglichkeit für Ausrangiertes. Der Schwabe schmeißt eben nichts weg...
Bild: pw

Freitag, 5. Februar 2010

Gestütshof St. Johann - Abriss Schweinestall

Heute im Reutlinger General-Anzeiger zu lesen: "Reithalle auf dem Gestütshof."
Hierzu braucht es Platz. Der Schweinestall, welcher hier noch zu sehen ist, wird bald verschwunden sein und anstelle seiner eine neue Reithalle gebaut.
Zwar nicht mehr zu Eningen gehörend, jedoch unmittelbar an unserer Markungsgrenze gelegen, werden wir sie in Zukunft auch ein wenig über die Geschehnisse auf dem St. Johanner Gestütshof unterrichten.
Bild: pw