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Montag, 16. Januar 2017

Der Lindenhof im Winterkleid oder " Der Strom aus der Steckdose"

Im Hintergrund, neben dem linken Hochspannungsmasten, erkennen wir schwach das Albgut Lindenhof. Die beiden hier zu sehenden Masten sollen - neben zwei weiteren - als Industriedenkmal erhalten bleiben. 1929 erbaut, stellt die Leitung die erste ihrer Art in Deutschland dar. Sie führte von Österreich bis ins Ruhrgebiet zur Abdeckung von Spitzenlast. Dieses Jahr soll mit dem Abbruch und Neubau dieser Stromtrasse begonnen werden. Um die vier "Museumsmasten" wird dann eine Kurve herumgebaut. Bis zu 65 m hoch sollen die neuen Masten hoch werden im Gegensatz zu den etwa 45 m hohen bisherigen Konstruktionen. Die Gebäude im Vordergrund gehören zum Gestütshof St. Johann. Die Datierung schätzen wir grob auf die 1930er-Jahre, vielleicht noch Anfang der 1940er.
weckh/Foto: Sammlung Peter Weckherlin.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Aus unserer Reihe Natur und Umwelt heute: die Rotfäule.

Fällen mit Hilfe einer Seilwinde.
Rotfäulebefall; Baum annähernd 100 Jahre alt.

Einwirkung einer Windbruch-Fichte auf einen Hundezwinger.

Die Mannschaft des Eninger Forstbetriebes im Einsatz.
Als vor einigen Tagen ein heftiger Ostwind übers Land brauste, barst auf dem Albgut Lindenhof ein Fichtenstamm in etwa vier Metern Höhe und stürzte auf einen Hundezwinger. Die Ursache des Umknickens war nicht nur der Wind; die annähernd hundert Jahre alten Fichten sind teilweise von der Rotfäule befallen, was zu einer starken Schwächung der Bäume führen kann. Das Ergebnis ist auf dem dritten Bild zu sehen. Personen oder Tiere kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, lediglich der Zwinger ist teilweise hinüber. Jetzt werden sukzessive die alten Fichten durch den Eninger Forstbetrieb gefällt.
weckh/Fotos: weckh.

Samstag, 13. Juni 2015

Albgut Lindenhof

Das auf Markung Eningen auf einer Meereshöhe von 700 m gelegene Albgut Lindenhof wurde im Jahre 1914 errichtet. Diese Aufnahme ist vor 1925 zu datieren. Die Lindenallee rechterhand ist noch relativ jung; heute - gut 90 Jahre später - sind daraus stattliche Bäume geworden. Unser Blick richtet sich nach Süden; Richtung Würtingen (nach links) sind Masten zu erkennen, vermutlich die Telefonleitung (!). Rechterhand am Hof sieht man das Transformatorenhäuschen mit der zum Talgut verlaufenden Stromleitung. Zu jener Zeit war Otto Jäger`s Albgut somit auf der Höhe der Zeit.
weckh/Foto: Sammlung weckh.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Blick zum Albgut Lindenhof

Im linken Bild-Eck ragt die Achalm hervor. Bildmittig liegt der Obere Lindenhof in der Senke eines Trockentales auf der Eninger Albhochfläche umgeben von Lindenalleen und Fichtenhecken. Davor verläuft halbquer die 1929 erbaute Überland-Starkstromleitung, welche in den kommenden Jahren durch eine wesentlich größere Leitung ersetzt werden soll. Zeitlich ist die Aufnahme schwer einzuordnen, sicher jedoch vor 1965.
weckh/Foto: Sammlung privat.  

Mittwoch, 29. April 2015

Eninger Weide 1906

Die Ansichtskarte zeigt uns den Gestütshof St. Johann nebst dessen Verwaltungsgebäude, so wie wir es bis heute kennen. Unmittelbar hinter dem Hof fängt die Eninger Markung an. Die unbewaldeteten Flächen, lediglich mit einzelnen Bäumen bestanden, gehören heute teilweise zum Albgut Lindenhof. Das Albgut Lindenhof wurde ab 1914 errichtet und ist hier folglich noch nicht abgebildet.
weckh/Foto: Sammlung weckh.