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Dienstag, 29. September 2015

Mondän: Scheibengipfel-Baubüro in der Loschenhalde.

Ein Baubüro befindet sich in diesem ehemaligen Wohngebäude unweit des Südportales des Scheibengipfeltunnels. Aufnahme von 2009.
weckh/Foto: weckherlin.

Montag, 18. Februar 2013

Loschenhaldekelter & Südbahnhof

Am linken Bildrand erkennen wir den Bahnhof "REUTLINGEN-SÜD" auf Markung Eningen gelegen. In den ersten (etwa) zehn Jahren seines Bestehens, ab dem 1. Juni 1892 1, hieß die Bahnstation  ENINGEN - RANK. Der Bahnhof lag ca. 2,5 km entfernt vom Ort Eningen; die Bezeichnung war daher eher etwas spaßig - vorsichtig ausgedrückt.
Der rechte Pfeil verweist auf die Loschenhaldekelter, erbaut vermutlich 1662, abgebrochen 1961 2. Die Loschenhaldekelter lag zwar auf Eninger Gemarkung, wurde aber überwiegend von Reutlinger Weingärtnern genutzt, da diese sehr viel Weinberge auf hiesiger Markung besaßen. Zum Aufnahmezeitpunkt, der uns leider nicht bekannt ist, scheinen in der Loschenhalde noch zahlreiche Weinberge angelegt zu sein, die Kelter war jedoch schon 1928 nicht mehr als solche in Betrieb.
Beim großen Gebäude mittig handelt es sich um den Nähgarn-Hersteller Schradin.
weckh/ 1 reichhold/ 2 breyvogel/Bild: Archiv HGV Eningen

Dienstag, 22. Mai 2012

Gewinnerbild vom Rätsel "Bahnhof Böblingen"

Die Ansichtskarte vom Eninger Rank zeigt den 1892 in Betrieb genommenen Bahnhof STATION ENINGEN; erst im Jahr 1907 wurde er in SÜDBAHNHOF umbenannt. Auf dem Schild am Bahnhofsgebäude stand - und steht - allerdings Reutlingen-Süd. Nun, was solls. Zurück zu dieser Ansicht, die dargestellten Personen im Vordergrund sind, wie unschwer erkennbar, nachträglich ins Bild eingefügt. Im Vergleich zu unserer Ansicht vom letzten Donnerstag ist das Gleis der Dampflokalbahn Reutlingen-Eningen (BÜSCHELESBAHN) verlegt, d.h. die Ansicht ist frühestens ab 1899 entstanden. An den Hängen der Loschenhalde die Weinberge zu sehen. Die gleichnamige Loschenhaldekelter auf Markung Eningen -auf dem Bild wäre sie in etwa 200m hinter dem Bahnhofsgebäude zu sehen- gehörte den Reutlinger Weingärtnern, die ehedem viel Besitz auf Eninger Markung hatten. Die Loschenhaldekelter ist 1961 abgebrochen worden, allerdings war sie zu dem Zeitpunkt schon lange nicht mehr in Betrieb. Heute zeugt nurmehr der Gewann-Name LOSCHENHALDE vom einstigen Weinbau auf unserer Markung. Als Anmerkung: auf der Topografischen Karte TK 25; Messtischblatt 7521 Reutlingen; 4. Auflage, Ausgabe von 2001 ist fälschlicherweise der Name LOCHENHALDE eingetragen.
kh/Foto: pr