Freitag, 20. Februar 2015

Eningen detailliert

Zentral im Bild das Eninger Rathaus noch vor dem großen Umbau ab 1953. Das Haus des Kappenmacher Bader stand auf dem Rathausvorplatz und wurde 1953 abgebrochen, hier fehlt es also schon. Am Gebäude Hauptstraße 38, schräg gengenüber dem Rathaus (nachmalige Metzgerei Bauer, heute Metzgerei Kullen) scheinen bei genauer Betrachtung im rückwärtigen Gebäudeteil Umbaumassnahmen im Gange zu sein.
weckh/Foto: Sammlung weckh.

Eninger Ortsdurchfahrt

Freitag Mittag 14:00 Uhr, Obere Hauptstraße.
weckh/Foto: weckh.

Frühlingsgefühle

Heute nachmittag gesehen...
weckh/Foto: weckh.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Mittwoch, 18. Februar 2015

Lithografie Eningen unter Achalm, von Kraneck, 1845

Sammlung weckh.

Libanon-Zeder im Eninger Pfarrgarten, um 1870

Brief von Beirut/Libanon nach Österreich, 1955
Vergrößert: Libanon-Zeder auf Briefmarke
Eninger Pfarrhaus um 1870
Beim Stöbern in der Mottenkiste stiess ich auf obigen Brief. Dabei entsann ich mich, dass im vorletzten Jahrhundert im Eninger Pfarrgarten eine Libanon-Zeder gestanden sein muß; der damalige Eninger Pfarrer Max Eifert wies darauf hin in seiner 1878 erschienenen Schrift "Der Führer durch Reutlingen und seine Umgebung". Hier zeigen wir nun eine Zeichnung des Eninger Pfarrhauses, vermutlich von Eifert selbst gefertigt. Darauf hinten rechts im Garten mit ziemlicher Sicherheit die Libanon-Zeder zu sehen.  Im vorletzten Jahrhundert wurden hierzulande zahlreiche Arboreten, also Baumsammlungen, angelegt, so z. B. in Hohenheim. Einer der Vorgänger von Max Eifert ließ sich vielleicht davon inspirieren um im Eninger Pfarrgarten auch solche Exoten zu pflanzen. Die Eninger Pfarrgarten-Zeder gibt es heute allerdings nicht mehr.
weckh/Abbildungen: Mottenkiste/Archiv HGV Eningen



Literatur:

Max Eifert
Der Führer durch Reutlingen und seine Umgebung
1878
Reprint
Schwäbische Verlagsgesellschaft
ISBN 3-88466-074-8

Dienstag, 17. Februar 2015

Bräuchle Biere - Kronenbuckel im Jahr 1980

Beim Thema Bräuchle-Biere kommen wir nicht um dieses Bild herum. Linkerhand unschwer das Schild der Gaststätte KRONE zu sehen. Die Wirtschaft gab diesem Straßen-Gefällstück den inoffiziellen Namen KRONENBUCKEL. Der Kronenbuckel gehört offiziell zur Herrschaftsstraße und mündet hier ein in die Burgstraße, links, sowie rechterhand in die Achalmstraße. Das ganz rechts zu sehende Haus ist allerdings der Leinsbachstraße (nicht mehr im Bild) zugeordnet. Ganz schön einfach, oder? Einfach schön dafür die Details auf dem Bild: die beiden Kaugummiautomaten, links an der KRONE, und rechts unten am Jägerzaun über dem Leinsbachbrückle. Und sonst? Genau - in der Bildmitte rechts neben der etwas verdeckten Schillerschule steht die "Lindenschule", die alte Holzbaracke, die irgendwann in den späten 1950er/Anfang 1960er-Jahre erbaute Zusatzunterkunft. Wohl aufgrund der geburtenstarken Jahrgänge wurde hier nochmal Klassenraum geschaffen. Erst im Jahr 1967 mit der Einweihung der Achalmschule wurde die ständige Raumnot der Eninger Schulen wirksam gelöst.
weckh/Foto: weckh.

Montag, 16. Februar 2015

Besucher- und Beitrag-Statistik:
Start des Eninger Blog am 16. 2. 2009 (6 Jahre).
Der BRÄUCHLE-Bier-Artikel vom 15. Februar 2015 ist der 2500. Beitrag des Eninger Blog seit dem 16. Februar 2009.
Besucher gesamt Stichtag 16. Februar 2015: 122.234

Achtung: Heute kein Eninger Beitrag!

GLEMS: Eigentlich wollte ich nur das Wirtshauschild der Traube in Glems fotografieren; ich dachte, wenn das Haus gerade gerichtet wird, verschwinden die alten Zeugen doch bald. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Kaum hatte ich den Fotoapparat gezückt, wurde ich vom Wirt, Herrn Fauser, ins Lokal hineinbugsiert.  Schon beim Eintreten war mir schnell klar, hier ist die Zeit 80 Jahre stehen geblieben!  Die ganze Wirtschaft mitsamt Küche und Saal steht unter Denkmalschutz. Mir ging das Herz auf bei diesem Anblick. Hier ein paar Eindrücke...Die Wirtschaft wird nur auf Anfrage geöffnet.  Metzinger Bräuchle-Biere waren in Eningen in der KRONE im Ausschank, soweit ich mich erinnern kann. Das heutige Bräuchle-Bier wird von Schwaben-Bräu abgefüllt.
weckh/Fotos: weckh.

Sonntag, 15. Februar 2015

Eningen: In der Weihenstraße

Um 1923 entstand diese Aufnahme des Anwesens Schreinerei Schäfer. Offensichtlich hat sich die Familie extra herausgeputzt für dieses Bild.
Ein schönes Foto!
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen

Samstag, 14. Februar 2015

Dienstmannen der Achalmgrafen auf Burg Hölnstein

Infotafel Amt für Flurneuordung Tübingen
Infotafel Schwäbischer Albverein.
Infotafel Amt für Flurneuordnung Tübingen
Infotafel des Schwäbischen Albverein.
Infotafel Amt für Flurneuordnung Tübingen.
Stetten unter Holstein, 2012.
Burgmauer, 2012
Der HOHLE STEIN, 2012.
Heute machen wir einen kleinen Abstecher auf die Zollernalb bei Burladingen, genauer gesagt nach Stetten unter Holstein. Bekannt ist dieser Ort ja auch durch die nahegelegene, durchs Fernsehen bekanntgewordene WALZMÜHLE.
Doch wir begeben uns nun den Berg hinauf zur Burgruine Hölnstein. Die Burg Hölnstein, einst bewohnt von Dienstmannen der Grafen von Achalm, gab dem Ort Stetten den heutigen Beinamen "unter Holstein".
Machen sie mal einen Sonntagsausflug hierher abseits vom Massentourismus...
weckh/Fotos: weckh.

Freitag, 13. Februar 2015

Altes Schützenhaus im Kühteich


Hier sehen wir nun nocheinmal das alte Schützenhaus, hinten links, welches sich vor über fünf Jahrzehnten noch im Gewann "Ob Hofen" befand, dort abgebrochen, und hier dann wieder errichtet wurde.
Das Bild haben wir auf der Heim-Seite vom Schützenverein geklaut, sollte sich jemand beschweren wollen möge er sich bitte wenden an: heimatfoto.eningen@googlemail.com
weckh/Foto: Schützenverein Eningen u.A. 1902 e.V. 

Donnerstag, 12. Februar 2015

Vorschlag Straßenbenennung im Neubaugebiet WENGE: Helene-Lange-Straße

Briefmarke BRD Mi.Nr. 792; 1974
Alt-Eningen-Kalender, 2009
Alt-Eningen-Kalender, 2009
Angeregt durch Herrn Dr. Joachim Sabieraj´s sehr schönen Vorschlag (GEA-RT, Ausgabe vom 12. Februar 2015) spinne ich den Faden weiter und schlage als einen weiteren Straßennamen "Helene Lange" vor. Frau Lange lebte ein Jahr in Eningen bei Herrn Pfarrer Max Eifert und wurde in späterer Zeit zu einer der wichtigsten Frauenrechtlerinnen in Deutschland. Frau Lange hatte einen sehr großen Bezug zu Eningen durch das Leben  im Hause Eifert, der ja ein "offenes Haus" führte, dh. gebildete Männer gingen hier ein und aus um zu debattieren. Dies hatte sicher einen Einfluß auf die 16-jährige Helene Lange für ihre späteres Wirken.
Die Bedeutung von Helene Lange belegen zahlreiche Benennungen nach ihrem Namen so z. B. das Helene-Lange-Gymnsium in Markgröningen.  Weiterhin verausgabte im Jahre 1974  die Bundesrepublik Deutschland einen Satz (Mi.-Nr. 791-794) mit vier Briefmarken "Bedeutende deutsche Frauen", darunter Helene Lange und ihre Weggefährtin Gertrud Bäumer. Die obige Briefmarke zeigt Frau Helene Lange.
Dem Kalenderblatt entnehmen sie die Lebensdaten und das Wirken der Frau Lange.
Deswegen, und auf den Vorschlag von Herrn Dr. Sabieraj, den Anteil von  Straßen mit Frauen-Namen zu erhöhen, schlage ich vor, eine Straße mit dem Namen  HELENE-LANGE  im Neubaugebiet "Wenge" zu benennen.
Peter Weckherlin/Abbildungen: privat/archiv HGV Eningen

Mittwoch, 11. Februar 2015

Das ist uns aufgefallen: Schießhaus "Ob Hofen".

Datierung vor 1959

Luftbild 1993
Blick von der Eninger Steige, 2009



Auf dem Bild oben steht einsam im Gelände das alte Schießhaus im Gewann OB HOFEN (Pfeil). Es war das erste Schießhaus des heutigen "SV Eningen u.A. 1902", erbaut 1911. Aufgrund verständlicher Probleme mit den umliegenden Nachbarn wurde das Gebäude nach dem 2. Weltkrieg abgebrochen und im Gewann Kühteich wieder aufgebaut wo es noch heute steht, siehe die beiden unteren Bilder. Allerdings war es fortan nicht mehr zum Zwecke des Schießens in Betrieb, bekanntlich wurde ja unmittelbar daneben 1962 die neue Anlage eingeweiht.
weckh/Fotos: Sammlung weckh/weckh.

Dienstag, 10. Februar 2015

Kriegsnähwerkstätte Eningen u. Achalm


Am 12.9.1919 schreibt die Firma HAYUM & SCHWARZ  "An die Kriegsnähwerkstätte, Eningen. Im Besitze Ihrer w. Karte u. ...  teilen wir Ihnen mit,  daß Ihre Sendung bei uns eingetroffen ist."
Bemerkenswert, dass knapp ein Jahr nach Ende des 1. Weltkrieges an eine "Kriegsnähwerkstätte" adressiert wurde; zweifelsohne existierte diese also noch im September 1919.
weckh/Abbildung: Sammlung pr.

Asylantenheim Eningen unter Achalm

Ursprünglich als sogenanntes Boardinghouse geplant, sollen hier am Kappelbach in näherer Zukunft Flüchtlinge eine neue Bleibe erhalten.
weckh/Foto: weckh.






Montag, 9. Februar 2015

Eningen: Tankstelle in der Reutlingerstraße


Zeitsprünge von einigen Jahrzehnten vollführen wir heute beim Betrachten dieser drei Bilder. Vertraut kommt uns das Jüngste vor, ganz unten, es ist  vom Oktober 2014. Das mittlere Foto dürfte Ende der 1970er/Anfang der 80er-Jahre entstanden sein. Beim ältesten Bild ganz oben muß ich passen, ich denke aber an die 1950/60er-Jahre. Weiß es jemand genauer?
weckh/Fotos: Archiv HGV Eningen/weckh.



Sonntag, 8. Februar 2015

Eningen u.A.: Leinsbachstraße 27

Zwangsversteigert werden soll dieses Haus, so stand es im Reutlinger General-Anzeiger.
weckh/Foto: weckh.

Freitag, 6. Februar 2015

Eningen im Detail

Das (ex-) Gasthaus DREI-KÖNIG, rechts, und das Doktorhaus, beide in der oberen Hauptstraße zu finden, stellen für ambitionierte Hobbyfotografen durchaus dankbare Motive dar. Im Oktober 2014 entstand die Aufnahme.
weckh/Foto: weckh.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Ein traumhaftes Motiv - eigentlich...

...aber irgend etwas stimmt doch hier nicht... richtig, das Schild da rechterhand..."Umweltzone"... es zeigt hier den Beginn derselbigen an am oberen Ende der "Steig-Steige" Fahrtrichtung Talgut Lindenhof.

Kommentar:
Man könnte sich mit der Umwelt-Sache ja sogar anfreunden wenns denn wirklich einen Wert hätte. Aber zwischenzeitlich versteckt sich jeder hinter den Paragrafen und so wirds dann halt gemacht ohne viel Federlesens. Aber  Paragrafen werden von  Menschen gemacht. Was sind das also für Menschen, die so einen Käse fabrizieren? Noch einen Hinweis an die verantwortlichen Schilderaufsteller: Wenn schon Schilder aufgestellt werden dann bitte richtig, denn das Schild steht falsch! Es müßte an der Markungsgrenze zu St. Johann-Würtingen stehen, tut es aber nicht.  Oder gehört das Albgut Lindenhof gar nicht mehr zu Eningen unter Achalm?

Mit freundlichen Grüßen
Die Eninger Blog-Redaktion
Peter Weckherlin
 

Im Schulgarten 1938

Wiederholt zeigen wir Schüler des Eninger Jahrganges 1924/25.  Im Schulgarten, Gewann "Frauenkirche", sind die Jungs mit der handmanuellen  Beikraut-Regulierung der Gemüsebeete beschäftigt. Selbstversorgung mit regional erzeugten Lebensmitteln war das Gebot der Stunde.
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen

Mittwoch, 4. Februar 2015

Industriegleis Weberei Eningen im Februar 1951

Das Hauptmotiv dieses Bildes - wir zeigten es schon einmal - ist natürlich der Leichenwagen im Vordergrund. Unser Interesse hingegen gilt heute jedoch dem im Hintergrund zu erkennden Industriegleis, welches auf das Betriebsgelände der mechanischen Weberei führte.
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen

Dienstag, 3. Februar 2015

Wollwäsche der POROLASTIC-Werke Reutlingen

1951 warb die Strickwarenfabrik BÜSING in der DEUTSCHEN FILM-ILLUSTRIERTEN für Wollwäsche für die kalte Jahreszeit. Beim Eninger Straßenbahnbetriebshof befand sich bekanntermassen ein Zweigwerk dieser ehemaligen Reutlinger Textil-Firma.
weckh/Abbildung: Sammlung HGV Eningen.

Montag, 2. Februar 2015

Reutlingerstraße - Am Kappelbach

Der Leinsbach und der Gäßlesbach vereinigen sich zum Kappelbach. Auf den Kappelbach treffen wir hier in  Höhe der mechanischen Weberei bzw. an der ehemaligen Gaststätte "Bierhalle", rechts am Bildrand. Der quer verlaufende Weg über die Brücke heißt heute "In der Raite". Man sieht die Straßenbahnschienen leider nicht, welche auf dem Weg vom Abzweig Weiche 9 hinunter zur Weberei (rechterhand nicht mehr im Bild), verlaufen sind.
Wir vermuten, dass zum Zeitpunkt der Aufnahme die Tankstelle linksseitig an der Reutlingerstraße noch nicht erbaut war (heutige OMV-Tankstelle). Diese müsste eigentlich, zumindest teilweise, vor dem Hausgiebel hinten links zu sehen sein. Die Datierung des Bildes schätzen wir daher noch auf die 1950er- oder frühen 60er-Jahre.
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen 

Sonntag, 1. Februar 2015

Agnes Bernauer wir verfilmt.

Wie versprochen zeigen wir heute eine Seite aus der "Deutschen Film-Illustrierten" von 1949. Wermutstropfen an der Geschichte: die Aussenaufnahmen auf der Eninger Weide werden mit keinem Wort erwähnt ebenso ist kein Eninger Bild zu sehen. Wir verfügen noch über ungesichtetes Material, vielleicht entdecken wir noch was. Die abgebildeten Tübinger "Studentinnen" jedenfalls sind ja auch nicht schlecht, oder?
weckh/Abbildung: Deutsche Film-Illustrierte, 1949.