Montag, 4. März 2013

Heimatmuseum Eningen: Modell der alten Andreaskirche

Zwar haben wir das Modell schon mal im Programm gehabt, heute zeigen wir jedoch die Ostseite. Erkennbar die Aussparungen an Turm und Dach, hier kann man reinschauen - das Modell ist innen beleuchtet. Unsere Altvorderen um Reinhold Rall haben vor über 20 Jahren keine  Mühen gescheut.

In wenigen Wochen wird das Heimatmuseum wieder aus dem Winterschlaf erweckt, dann können sie auch das Modell begutachten; das Original wurde 1929 wegen Baufälligkeit abgebrochen.
weckh/Foto: weckh

Sonntag, 3. März 2013

Reutlinger Straßenbahn - Spitzwiese

Blick von der Weinbergstraße über die "Spitzwiese" hinüber ins Arbachtal zur Firma Hack. Die Reutlinger Straßenbahn hat wohl gerade im Bereich Spitzwiese Fahrgäste aussteigen lassen. War hier die Haltestelle Spitzwiese? Oder ein bissle weiter rechts? Die Leute, die auf der Wenge wohnten, stiegen schon hier aus, war wohl näher, dafür mussten sie halt den Buckel rauflaufen - keuch.
Im Hintergrund links ganz oben sehen wir die Firma Karl Hack, hier wurden meines Wissens Drahtwindemaschinen hergestellt (für Federn alle Art). Ganz links etwa mittig, das gerade noch angeschnittene Gebäude: Wandel&Goltermann; wir werden uns also wohl um das Jahr 1955 bewegen, was meinen Sie?
Kommentare wie immer erwünscht.    
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen.

Samstag, 2. März 2013

Aktuell: Arbachtalstraße und Mühleweg


Auf der frei gewordenen Fläche des ehemaligen WANDEL & GOLTERMANN- bzw. HACK-Areals wird seit gestern geparkt.
Am Mühleweg vor dem ehemaligen Wandel & Goltermann-Gebäude sind - ebenfalls seit gestern - Schilder der neuen Gebäudenutzer angebracht.
weckh/Fotos: weckh

Freitag, 1. März 2013

Wetterrückschau Februar 2013

Unterdurchschnittliche Temperaturen und überdurchschnittliche Niederschläge prägten den vergangenen Monat. Zu verzeichnen  gab es im Februar 27 Frosttage und 19 Eistage - bei Letzteren klettern die Temperaturen nicht über 0°C. Die Werte beziehen sich wie immer auf den Standort Eninger Alb, 700 m ü NN.
weckh/Grafik: weckh

Verkaufsstart Jahresgabe:

Öffentliche Kunst in Eningen unter Achalm

Erschienen ist unlängst die Jahresgabe 2012 mit dem Titel "Öffentliche Kunst in Eningen unter Achalm", herausgegeben vom hiesigen Geschichtsverein.
In dem reichbebilderten Heft stellt der Autor Frank Ausmeier Kunstwerke vor, welche im öffentlichen Raum jedermann zugänglich sind. Neben bekannten Eninger Kunst-Größen wie z.B. HAP-Grieshaber oder Gudrun Krüger finden sich auch Werke von Walter Schwarz, Meta Keppler und vielen Weiteren. Kurzportraits der Künstler und ein Verzeichnis der verwendeten Literatur runden das Heft ab.  Die Arbeit stellt eine schöne Ergänzung zum bestehenden Eninger Kunst- und Sinnespfad dar. Das Heft, Format A5, 66 Seiten, Titel farbig, zahlreiche sw-Abbildungen, ist erhältlich für 10 Euro im Bürgerbüro, Rathaus Eningen.
weckh/repro: weckh

Donnerstag, 28. Februar 2013

Einladung zur Jahreshauptversammlung


Jahresprogramm Heimat- und Geschichtsverein Eningen 2013




Gestüt Marbach: Schafhaus

Gegenüber der Eninger Erddeponie "Renkenberg" gehts hinauf zum Schafhaus. In den 1920er-Jahren wurde der Milchviehbetrieb als Ableger des Oberen Lindenhofes  gebaut. Vormals stand hier ein Unterstand für Schafhirten, daher der Name Schafhaus. Erst mit dem Ende der Milchviehhaltung in den 1980er Jahren wurden hier wieder Schafe gehalten. Heute befindet sich hier noch eine sogenannte "Schafprüfstation" des Landesschafzuchtverbandes, es werden Nachkommensleistungsprüfungen bei Lämmern durchgeführt. In den übrigen Stallungen (hier nicht im Bild) hat das Gestüt seit etlichen Jahren  eine Pensionspferdehaltung etabliert.
weckh/Foto: Archiv HGV Eningen 

Mittwoch, 27. Februar 2013

Serie: vom tiefsten zum höchsten Punkt der Eninger Gemarkung

Dem ehemaligen Bahndamm, jetzt Rad- und Gehweg, folgen wir geradeaus in Richtung Straßenbahnhof. Geradeaus der sog. "Tengelmann-Bau", benannt nach dem ursprünglich dort untergebrachten gleichnamigen Supermarkt. Linkerhand vorn nochmals die evang.-methdistische Kirche.
weckh/Foto: weckh 

Dienstag, 26. Februar 2013

Schwarzfahren lohnt sich nicht!


Im ehemaligen Straßenbahnmuseum Zuffenhausen wurden diese beiden Aufnahmen gemacht. Kommt einem alles irgendwie vertraut vor...
weckh/Fotos: weckh 2005

Montag, 25. Februar 2013

Eningen - In der Burgstraße 1961


Kinderfreundlich: hier konnte die Straße noch als Spielplatz genutzt werden.
weckh/Foto: Sammlung pr

Sonntag, 24. Februar 2013

Aus unserer Reihe Natur und Umwelt: Wildschaden auf Grünland

Die Wirkung eines Wildschweinbesuches auf Grünland ist hier schön veranschaulicht; auf der Suche nach Nahrung sind die Schweine fündig geworden und labten sich an den dieses Jahr zahlreich vorkommenden Wühl- und Feldmäusen. Die durch die Schweine hervorgerufenen Löcher sind bis zu 30 cm tief, eine Totalsanierung dieser Wiesenfläche ist daher notwendig.
weckh/Foto: weckh

Samstag, 23. Februar 2013

Wühlmausfang mit Drahtfallen

Eine schrittweise Anleitung




Benötigtes Werkzeug:
1. Messer zum Suchen und Freilegen des Ganges.
2. Hartholzbrettchen zum Reinigen des geöffneten Maus-Ganges.
3. evtl. Knieschoner
4. evtl. Gummihandschuhe
5. Markierstäbe für die gestellten Fallen
6. Eimer
7. Fallen (bayrische oder badische Drahtfallen).

Schritt 1:
Lokalisieren Sie mit Hilfe des Messers einen Gang.


Schritt 2:
Den geöffneten Gang sorgfältigst auf gut 20 cm Länge reinigen bzw. die Erde im Gang fest andrücken. Darauf achten, einen möglichst geraden Gangabschnitt auszuwählen.

Schritt 3:
Die Falle, hier eine bayr. Drahtfalle, nun vorsichtig in den Gang einführen.
Wichtig! Achten Sie darauf, das sich keine lose Erde im Einlaufbereich der Falle befindet.

Tip:
B e v o r  sie mit dem Fallenstellen im Gelände beginnen, Fallen zählen und Anzahl merken! Nach Beendigung des Arbeitstages wiederum Fallen zählen, so haben sie Kontrolle - wichtig beim gleichzeitigen Einsatz vieler Fallen in weitläufigem Gelände! Wird eine geschnappte Falle mit Maus vergessen, so ist diese am nächsten Tag mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr da - Fuchs!



Schritt 4:
Die in den Gang eingeschobene Drahtfalle nun mit einem Markierstab sichern. Dazu stecken Sie durch die hintere  Drahtwindung der Falle den Markierstab, in unserem Fall einen Kunststoffstab; ein Holzstab oder Ähnliches tuts auch.

Tip :
An dem Stab kann zugleich ein gut sichtbares Etikett, Papierstück oder ähnliches angebracht werden, um die Falle im Gelände später wieder zu finden.



Schritt 5:
Die eingeschobene und gesicherte Falle wird nun mit einem Stück Grasnarbe vorsichtig und sauber abgedeckt -  kein Erdkrümel darf während des Abdeckens in den Gang hineinfallen. An der Gangsohle muss  die Abdeckung nun ein minimales Stück offenbleiben - auf dem Bild ein kleiner Spalt unten quer, kaum sichtbar.

Wichtig:
Den Gang nicht ganz verschliessen! Ist die Öffnung jedoch zu groß (>1 cm) und die Maus erkennt dies, schiebt sie schon vor Betreten der Falle diesselbige zu! Ergebnis: Erde in der Falle, Falle schnappt zu, aber ohne Maus!
Die Wühlmaus beläuft ständig ihr Gangsystem, offene Stellen duldet sie nicht! In der Regel kommt die Maus recht schnell in die Falle, oft schon nach ca. 15 Minuten, manchmal aber auch erst nach 2 Stunden. Ist die Falle nach dieser Zeit nicht geschnappt, ist erfahrungsgemäss keine Maus mehr im Gangsystem.

Tip:
Sind Sie nicht sicher, ob ein Gangsystem befahren ist, legen Sie eine Kontrollöffnung an, ohne eine Falle zu stellen. Schiebt die Maus das Loch zu, was in der Regel nach kürzester Zeit geschieht, so können Sie an dieser Stelle eine Falle platzieren. Ist Ihre Kontrollöffnung nach etwa 2 Stunden immer noch offen, ist dieses Gangsystem in der Regel nicht befahren, d.h. Sie brauchen hier keine Falle zu stellen.

Schritt 6:
Fang-Kontrolle
Haben Sie nun alle Fallen gestellt, können Sie schon nach kurzer Zeit beginnen, die zuerst gestellten Fallen auf Fang zu kontrollieren. Oft befindet sich noch eine zweite Maus im Bau, Falle also nochmal stellen, oder - bei Unsicherheit, einfach offenlassen und schauen, ob die Öffnung erneut zugeschoben wird - einen Markierstab am offenen Loch belassen!


Tip:
Die badische Drahtfalle, Bild oben, hat sich vor allem bei querovalen Gängen bewährt.

Eine richtig gestellte Falle ist Voraussetzung für ein schnelles und schmerzfreies Töten! Bayr. Drahtfalle, Bild oben.
Lebendfallen sind aus Tierschutzgründen abzulehnen. Werden die im Handel erhältlichen Lebendfallen nicht ausreichend auf Fang kontrolliert, verenden die darin gefangenen Tiere qualvoll!

Schritt 7:
Kontrolle des Bekämpfung-Erfolges
Am Abend nach Beendigung des Fallenstellens ebnen Sie alle noch vorhandenen Erdhaufen ein; am nächsten Tag sehen sie dann sofort die über Nacht wieder frisch geschobenen Haufen:  dort dann erneut Fallen stellen. Das Ganze geht dann so lange, bis keine frischen Haufen mehr erscheinen.
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Schlußbemerkung:
Die hier beschriebene Methode des Fallenstellens mit Drahtfallen ist im Prinzip überholt, da hierbei wesentliche Nachteile im Vergleich zu den modernen "TOP-CAT"-Fallen auftreten:
- die Handhabung der Drahtfallen ist umständlicher
- die Fangkontrolle ist aufwändiger (Aufdecken des Loches)
- nur einseitiger Einlauf der Falle
- Anpassung des Gangquerschnittes an Fallengröße ist oft umständlich
- insgesamt mehr Zeit erforderlich
Jedoch:
wenn Sie auf Ihrem Grundstück nur schwachen Befall haben, reichen die Drahtfallen natürlich aus, sie sind zudem im Vergleich zu anderen Fallen sehr billig (2 Stück etwa 5 bis 6 Euro). Eine Top-Cat-Falle kostet etwa 30-40 Euro! (1Stück).

Der vorliegende Beitrag soll dazu dienen, dieses "Handwerkszeug" nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Auf bewirtschafteten Grünlandflächen treten nach wie vor durch Wühlmausbefall enorme wirtschaftliche Schäden auf, vor allem durch Futterverschmutzung und Materialverschleiss an Erntemaschinen. Durch den Wurzelfraß der Wühlmäuse entstehen Lücken im Bestand, in diese Lücken wiederum wachsen für den Landwirt unerwünschte Pflanzenarten hinein, welche die Futterqualität massgeblich verschlechtern. Überdies locken die Mäuse auch Wildschweine an, diesen Winter auf den Wiesen besonders gut zu beobachten.

Hinweis:
Beachten Sie bitte die in Ihrem Land jeweils gültigen Jagd-Gesetze.

weckh/fotos: weckh 2006








Freitag, 22. Februar 2013

Ausbau Stromnetz

Diese 380-KV-Leitung verläuft unter anderem über die Eninger Markung, hier beim Kirchlesberg in der Nähe des Albgutes Lindenhof.
Zeitungsberichten zufolge (GEA) soll die Stromförderkapazität dieser Trasse in den nächsten Jahren erhöht werden. Dies soll erreicht werden durch höhere Masten bzw. mehr Leitungen.
Die Starkstromleitung verläuft von Vorarlberg (A) bis ins Ruhrgebiet, wurde schon in den 1920er-Jahren gebaut und stellte ehemals eine Pionierleistung auf diesem Gebiete dar.
weckh/Foto: weckh 

Donnerstag, 21. Februar 2013

Mittwoch, 20. Februar 2013

Taufrisches Gemüse

 
Schon vor über 80 Jahren warb die deutsche Landwirtschaft um heimische Produkte. Hier eine Beispiel-Anzeige aus der Deutschen Landwirtschaftlichen Presse, 1930.
weckh/Abb: DLP 1930

Brunnenhühner

Auf dem Unteren Lindenhof ist den Hennen der Hahn abhanden gekommen - piep!
weckh/foto: weckh

Dienstag, 19. Februar 2013

Serie: vom tiefsten zum höchsten Punkt der Eninger Gemarkung

Schwups rum ums Eck dem Radweg nach, und dann geradeaus Richtung ehemaligem Straßenbahnhof.
Das Gebäude rechterhand mit Holzverschalung: evang.-methodistische Kirche.
weckh/Foto: weckh März 2011

Montag, 18. Februar 2013

Loschenhaldekelter & Südbahnhof

Am linken Bildrand erkennen wir den Bahnhof "REUTLINGEN-SÜD" auf Markung Eningen gelegen. In den ersten (etwa) zehn Jahren seines Bestehens, ab dem 1. Juni 1892 1, hieß die Bahnstation  ENINGEN - RANK. Der Bahnhof lag ca. 2,5 km entfernt vom Ort Eningen; die Bezeichnung war daher eher etwas spaßig - vorsichtig ausgedrückt.
Der rechte Pfeil verweist auf die Loschenhaldekelter, erbaut vermutlich 1662, abgebrochen 1961 2. Die Loschenhaldekelter lag zwar auf Eninger Gemarkung, wurde aber überwiegend von Reutlinger Weingärtnern genutzt, da diese sehr viel Weinberge auf hiesiger Markung besaßen. Zum Aufnahmezeitpunkt, der uns leider nicht bekannt ist, scheinen in der Loschenhalde noch zahlreiche Weinberge angelegt zu sein, die Kelter war jedoch schon 1928 nicht mehr als solche in Betrieb.
Beim großen Gebäude mittig handelt es sich um den Nähgarn-Hersteller Schradin.
weckh/ 1 reichhold/ 2 breyvogel/Bild: Archiv HGV Eningen

Sonntag, 17. Februar 2013

HAP-Grieshaber-Ausstellung

Dem Eninger Künstler HAP Grieshaber ist eine Kunstausstellung in der Nürtinger Kreuzkirche gewidmet. Heute, am 17. Februar 2013, besteht zum letzten mal hier die Gelegenheit, seine Werke zu besichtigen. In der Ausstellung können auch Briefumschläge, Postkarten und eine 58-Cent-Briefmarke erworben werden; Schüler haben diesselbigen im Stile Grieshabers gestaltet. Ein Sonderstempel der Deutschen Post komplettiert das Angebot.
weckh/Abbildung: weckh