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Dienstag, 3. Juli 2012

Beim Straßenbahnhof Eningen

Als diese Aufnahme entstand, wohl 1981, ruhte der Straßenbahnbetrieb bereits einige Jahre (seit Oktober 1974). Im Vordergrund sehen wir große Abwasserschacht-Einstiege - die Straße "In der Raite" wurde scheinbar gerade ausgebaut. Im Hintergrund links die Fabrik der Reutlinger Firma Büsing zu sehen. Es gab hier auch einen Fabrikverkauf, heutzutage hiesse das dann FACTORY-OUTLET-STORE. Man bekam hier Sport- und Badebekleidung der Marke POROLASTIC.
Im Hintergrund rechts noch Teile der Wagenhallen des Straßenbahnbetriebshofes Eningen erkennbar.
kh/Foto: Archiv HGV Eningen

Montag, 9. April 2012

Straßenbahntriebwagen Nr. 22 am Karlsplatz Reutlingen

Etwa um 1932 oder früher dürfte die Aufnahme entstanden sein. Der Zielortanzeiger des Triebwagens zeigt an: Eningen.
kh/Bild: pr

Freitag, 11. November 2011

Straßenbahnbild für Werner F. aus Betzingen

Unser Betzinger Blogger Werner hat sich ein Straßenbahnbild gewünscht, heute zeigen wir nun - am ultimativen Schnapszahlentag - eine Aufnahme des Eninger Straßenbahn-Betriebshofes. Das Bild wird sicherlich auch alle anderen Besucher erfreuen.
Morgen zeigen wir das Sieger-Wunschfoto für Anonymus R...
kh/Bild: Sammlung Ganter

Montag, 16. Mai 2011

Nachtrag Straßenbahn: Herr B.M. hat für uns recherchiert


Letzte Woche schon mal gezeigt: heute nochmal die Straßenbahn mit einem Textbeitrag von Herrn B. M., vielen Dank dafür!

"Wir schreiben den 6. November 1974 – die Straßenbahn ist seit fast drei Wochen stillgelegt – als um 7.28 Uhr der TW 34 mit Elektromonteur Lothar Noak am Fahrschalter den Bahnhof Eningen mit eigener Kraft verlassen hat und zum Südbahnhof auf die ehemalige Rollschemelgrube gefahren ist.

Nach der Demontage von Stromabnehmer, Dachwiderständen und dem Weichenstellmagnet wird er angehoben, um auf einen Güterwagen verladen zu werden. Ziel sind die „Kärtner Eisenbahnfreunde“ in Klagenfurt. Begleiten wird ihn auf einem weiteren Güterwagen der BW 77, der noch am selben Nachmittag verladen wird.

Was folgt ist eine „Odyssee“: Die geplante Museumsstraßenbahn am Wörthersee kommt nicht zu Stande. Um die Wagen vor der Verschrottung zu retten, übernimmt sie das deutsche Straßenbahnmuseum Hannover 1977 als Dauerleihgabe und verbringt sie auf das Gelände einer aufgelassenen Fabrik in Sehnde-Wehmingen bei Hannover, wo sie erneut im Freien sämtlichen Witterungseinflüssen preisgegeben sind. Schließlich bemüht sich der Verein Stuttgarter Historische Straßenbahnen um die diese ehemals Stuttgarter Wagen und kann den TW 34 im März 1988 zurückholen. Von 1989 bis 1991 wird er als TW 340 restauriert; auch BW 77 folgt 1994, bleibt aber vorerst unbearbeitet.

Beide Wagen sind heute im Museum Straßenbahnwelt Stuttgart in Bad-Cannstatt zu besichtigen." (Text: BeMa)

Dienstag, 10. Mai 2011

Straßenbahn am Südbahnhof

Eine interessante Aufnahme zeigen wir heute: mit vereinten Kräften wird ein Vehikel der Straßenbahn (Triebwagen 34, Baujahr 1910, aus: GASSMANN) in die Höhe gebracht. Mittels vier Winden, an jeder 2 Mann, wird der Wagen hochgehoben. Das Ganze spielte sich im Bereich des Bahnhofgeländes "Reutlingen-Süd" ab. Wurde der Wagen auf den rechts stehenden offenen Plattformwagen verladen? Vermutlich. Reparaturen wurden sonst im Betriebshof Eningen vorgenommen, welcher über eine Werkstatt mit Grube verfügte. Im Hintergrund rechts noch die Halle von "Holz-Braun" erkennbar. Detail: auf dem "Ziel-Ort-Anzeiger" lesen wir "Friedhof". Aufnahmedatum unbekannt: vermutlich kurz vor Stilllegung der Straßenbahn 1974.
Unsere Experten sind wie immer gefragt.
pw/Sammlung Ganter

Mittwoch, 9. März 2011

Reutlingen 1906: Büschelesbahn am Listplatz


Einen Abstecher nach Reutlingen unternehmen wir heute mal wieder. Linkerhand zu sehen vor dem Hauptbahnhof das "Büschelesbähnle" auf seinem Weg nach Eningen. Die Dampfstraßenbahn existierte von 1899 bis 1912; ab dann war die Bahn "elektrisch"; 1974 wurde der Betrieb eingestellt. Bei dem hier zu sehenden Ausschnitt einer Ansichtskarte scheint das Bähnle mit etwas künstlerischer Freiheit eingezeichnet zu sein.
pw/ Bild: Archiv HGV Eningen

Montag, 25. Oktober 2010

Unsere Straßenbahngedenkwoche geht heute zu Ende

Wir hoffen, wir konnten ihnen mit unseren Straßenbahnbeiträgen ein wenig Freude bereiten. Straßenbahnen und Eisenbahnen sind natürlich nicht unser Spezialgebiet. Wir wissen jedoch, dass es unter unseren regelmässigen Besuchern Spezialisten und auch ehemalige Mitarbeiter gibt, denen es eigentlich zustehen müsste, die hier gezeigten Bilder zu kommentieren. Viele Bilder sind natürlich schon vorab veröffentlicht worden, es gibt aber auch Bilder, die noch nie gezeigt wurden. Bei Bildern von Profi-Fotografen haben wir natürlich kein Recht, diese hier zu veröffentlichen. Wir sind daher naturgemäss immer an Bildern von Hobbyfotografen interessiert. Wir sind ein ausschliesslich nichtkommerzieller Blogbetreiber im Auftrag des Eninger Heimat-und Geschichtsvereins. Wir werden selbstverständlich weiterhin Bilder von den Reutlinger Straßenbahnen in unseren Blog einstreuen.

Reutlinger Straßenbahn - Betriebshof Eningen 1958

Eine Montage aus zwei Aufnahmen zeigt uns eine Übersicht über den Betriebshof im Jahre 1958. Die sogenannte Rollbockgrube (vor dem Wartehäuschen) ist schon nicht mehr zu sehen. Linkerhand im Bild die Strickwarenfabrik Büsing, ganz rechts geradewegs hinauf die Bahnhofstraße, in deren Verlängerung das "Rangenbergle" noch erkennbar.
pw/Bild: Archiv HGV Eningen

Sonntag, 24. Oktober 2010

Industriegleis der Straßenbahn in Eningen

Die Weberei in Eningen verfügte über ein eigenes Industriegleis (siehe Beitrag gestern). Große Mengen an Gütern zur Fertigung aller möglichen Stoffe und Endprodukten fanden ihren Weg zur Fabrik auf der Schiene. Eigentlich so, wie man es heute wieder gerne hätte, oder? Sei´s drum, auf jeden Fall sehen sie hier die Gleisanlage sehr schön im Überblick. Die Oberleitung führte bis in die Weberei hinein.
Beim genauen Hinsehen sieht man bei diesem Wagen die schmalspurigen Rollböcke, auf denen der normalspurige Güterwagen "Huckepack" steht.
Das Haus mit Türmle: ehemalige "Bierhalle", links davon Firma "Otto Sturm- Bürobedarf". Wir machen hier natürlich überhaupt keine Werbung, gell.
Ansonsten sehen wir im Vordergrund nur Kraut und Rüben. Heute ist hier alles überbaut mit Firmen- und Gewerbegebäuden. Das kleine Pförtnerhäusle an der Webereieinfahrt steht übrigens noch. Die Häuser am oberen Bildrand dürften der oberen Eitlingerstraße (oder Heergass?) zuzuordnen sein.
pw/Bild: Archiv HGV Eningen

Samstag, 23. Oktober 2010

Straßenbahn-Gelenktriebwagen - Anlieferung in Eningen





Auf dem Eninger Straßenbahnindustriegleis bei der damaligen Weberei spielte sich 1963 eine nicht alltägliche Aktion ab. Ein fabrikneuer Gelenktriebwagen im Wert von 240.000 Deutscher Mark wurde per Spezialtransport aus Esslingen angeliefert und auf einem eigens aufgestellten "Rampen"-gleis auf das reguläre Gleis gefahren. Auf den Bildern teilweise im Hintergrund zu sehen: die an der Reutlingerstraße gelegene ehemalige Wirtschaft "Bierhalle", längst abgebrochen. Rechts davon das Webereigebäude, welches noch vorhanden ist, jedoch heute keine Textilproduktion mehr beinhaltet.
Das Gleis befindet sich in etwa an der Einmündung, wo sie heute an der Reutlingerstraße rechts (oder links) abbiegen und Richtung Feuerwehrhaus hochfahren können.
Stimmt hoffentlich...an der Stelle bin ich schon mal ziemlich daneben gelegen!
pw/Bilder: Archiv HGV Eningen

Freitag, 22. Oktober 2010

Betthupferl

Die Grüne in der Wilhelmstraße. Rechts am Bildrand das Hotel Harmonie, eine zeitlang in Händen des Gastronomen Fritz Rexrodt, der in Eningen auch die "Traube Post" betrieb.
"So kommt ois zom andra."
Gute Nacht.
pw/Bild: Archiv HGV Eningen

Vorfahrt für Linie 1 - Am Reutlinger Albtorplatz bzw. Burgplatz in Richtung Eningen

Beim ersten Anblick dieser Aufnahme schoß es mir nur durch den Kopf: Unglaublich, was für eine Szene!
pw/Bild: Archiv HGV Eningen

Eröffnung der Eninger Lokalbahn - Vorläufer der Reutlinger Straßenbahnen

Am Eröffnungstag der Bahn, am 1. November 1899, postiert sich die Mannschaft um den Erbauer und anfänglichen Betreiber, Hermann Ritter von Schwind (sitzend, unschwer am weißen Bart zu erkennen). Aufnahmeort: vor dem Eninger Bahnhofsgebäude. Es gibt Gerüchte welche besagen, dass das Bild schon einige Zeit zuvor gemacht wurde.
Nun, Schwind jedenfalls, Sohn des österreichischen Malers Moritz von Schwind, war Miterbauer weiterer ähnlicher Kleinbahnen zu dieser Zeit, z. B. die Lokalbahn Innsbruck - Hall in Tirol, siehe
pw/Bild: HGV Eningen

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Denkschrift über die Erbauung einer Straßenbahn von Eningen u. A. nach Reutlingen

Mit dieser Denkschrift kam die Eninger Dampfstraßenbahn ins Rollen!
1895 durch die "Bürgerlichen Collegien von Eningen u./A." verfasst,
gab sie den Anstoß zum Bau der Bahn und damit den eigentlichen
Grundstein zu den späteren Reutlinger Straßenbahnen.
pw/Abbildung: Archiv HGV Eningen

Eninger Büschelesbähnle - Dampfstraßenbahn Reutlingen Eningen

Innenansicht des Ex-Eninger Wagens (wir berichteten) im Mannheimer Museum für Arbeit und Technik: recht spartanisch gings vor hundert Jahren zu. Für Rückenleidende sicherlich kein Vergnügen.
pw/Bild: pw

Eninger Bahnhofsgelände im Jahre 2006

Diese Ansicht ist schon nicht mehr aktuell. Der Bau linkerhand (hinter dem gelben LKW) neben dem Güterschuppen ist zwischenzeitlich abgebrochen worden. Es handelte sich um die Kantine bzw. Sozialräume der Straßenbahnmitarbeiter. Nachdem das Gebäude für diesen Zweck nicht mehr gebraucht wurde, diente es noch lange Jahre als Probenlokal für den Eninger Musikverein. Heute befinden sich dort Parkplätze.
pw/Bild: pw

Dienstag, 19. Oktober 2010

Abschied am 19. Oktober 1974 von der Straßenbahn



Bild oben: dem Verfasser ist nicht bekannt, ob dies tatsächlich die allerletzte Fahrt war, aber es ist anzunehmen.
Bild unten auf dem Eninger Bahnhof: Irgendwie scheint die Stimmung gelöst. Eine gewisse "Fest"-Stimmung scheint sogar zu herrschen, oder? Vereinzelt sind Bierflaschen erkennbar. Auf dem Transparent lesen wir: "Eintracht Hohbuch nimmt Abschied vom Reutlinger Bähnle".
pw/Bilder: Archiv HGV Eningen

Straßenbahn auf freier Strecke

Dieses Amateurfoto zeigt uns die Situation auf der Strecke zwischen dem Südbahnhof und Eningen. Der Triebwagen blickt Richtung Eningen. Im Hintergrund links die Metzgervereinigung (noch auf Eninger Markung, Schlachthof Reutlingen dahinter nicht mehr zu sehen: Markung Pfullingen). Rechts im Hintergrund der Schornstein der Firma "Schradin Nähgarn" zu erkennen. Der Gelenk-Triebwagen mit dem "E" hält mit 5 Mechanikern auf freier Strecke. Ungewöhnlich, oder? Für Reparaturarbeiten stand nämlich ein extra Vehikel zur Verfügung. Der Leihgeber des Bildes meinte, ob die ganze Fuhre vorne nicht richtig auf dem Gleis steht. Die Mienen der Mechaniker würden für so eine Panne allerdings einen etwas zu entspannten Eindruck machen. Das Ganze scheint eher ein Erinnerungsfoto zu sein, glauben wir wenigstens. Ein schönes Bild.
pw/Bild: Sammlung Ganter

Montag, 18. Oktober 2010

Eninger Dampflokalbahn: das Vorspiel



Als diese Zeilen abgedruckt wurden, im September bzw. Oktober 1899, war die Eninger Dampflokalbahn fertig erbaut, sie fuhr aber noch nicht. Lesen sie selbst.

Hinweis:
Ab morgen gibts dann die elektrische Straßenbahn zu sehen.
pw/Zeitungen: Archiv HGV Eningen

Montag, 19. April 2010

REUTLINGER STRASSENBAHN

Die Eninger treiben sich mal wieder in fremden Revieren rum; die Straßenbahn macht´s möglich. Eine der schönsten Ansichten stellen wir ihnen heute vor. Reutlingens Marktplatz nebst Maximiliansbrunnen und Marienkirche im Hintergrund bilden zusammen eine harmonische Ansicht. Die Karte ist postalisch gelaufen 1921, sie wird allerdings ein wenig älter sein. Der Straßenbahn-Triebwagen lässt sich leider nicht exakt identifizieren, jedoch: "1912 bis 1916 - Es wurden anfänglich Flachtafeln mit schwarzer Beschriftung auf weissem Grund verwendet: Eningen-Betzingen (Triebwagen 21-24)" zitiert aus: Reutlinger Strassenbahn, GASSMANN, Seite 24.
Dies könnte auf dieser Karte zutreffen
(pw/Karte pr)